Do., 17.05.2018

Gastroenterologe möchte neue Verfahren einführen und fachübergreifend handeln Klinik begrüßt Dr. Bernd Wejda

Prof. Dr. Nils Ewald (von links), Direktor des Zentrums für Innere Medizin, Pflegedienstleiterin Urte Abbate, Ärztlicher Direktor Dr. Uwe Werner, Geschäftsführerin Dr. Christine Fuchs und der neue abteilungsleitende Oberarzt Dr. Bernd Wejda.

Prof. Dr. Nils Ewald (von links), Direktor des Zentrums für Innere Medizin, Pflegedienstleiterin Urte Abbate, Ärztlicher Direktor Dr. Uwe Werner, Geschäftsführerin Dr. Christine Fuchs und der neue abteilungsleitende Oberarzt Dr. Bernd Wejda. Foto: Mareile Mattlage

Lübbecke (WB/mama). Ein Ausbau der Endoskopie und das Etablieren neuer Verfahren – diese Ziele hat Dr. Bernd Wejda (50) gestern genannt, als er im Lübbecker Krankenhaus bei einer Feierstunde offiziell begrüßt worden ist.

Wejda verstärkt seit dem 1. April das Zentrum für Innere Medizin. Als abteilungsleitender Oberarzt leitet er jetzt den gesamten Bereich der Gastroenterologie.

Die Gastroenterologie befasst sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie den Organen Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Neben den weiteren Disziplinen der Inneren Medizin möchte die Gastroenterologie eng mit der Chirurgie des Bauchraums, der Viszeralchirurgie, kooperieren.

»Eine tolle Chance«

Gegenüber Dr. Uwe Werner, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, sagte Wejda: »Fachübergreifendes Handeln ist für mich essentiell.« Werner wiederum hatte in seiner Ansprache vorab ebenfalls berichtet, dass die Zusammenarbeit hervorragend klappen würde – das hätten die ersten Wochen gezeigt. Die Interdisziplinarität soll sich auch im nächsten Jahr in der gemeinsamen Betreuung von internistischen und chirurgischen Patienten in einer gemeinsamen Bauchstation widerspiegeln, heißt es seitens der Klinik.

Der Start am Krankenhaus Lübbecke-Rahden sei ihm durch die Zuarbeit von Dr. Nils Ewald, Direktor des Zentrums für Innere Medizin, enorm erleichtert worden, führte Wejda weiter aus. Er lobte auch sein »motiviertes Endoskopie-Team«, das aktuell »richtig viel unter ihm leiden« und viele neue Verfahren lernen müsse. »Neues zu gestalten und zu entwickeln – das ist mein Wunsch. Diese Stelle ist eine tolle Chance für mich und ich freue mich sehr«, bedankte sich Wejda.

»Versierter Arzt und Teamplayer«

Der Mediziner kennt die Mühlenkreiskliniken seit vielen Jahren. Er war lange Zeit als Oberarzt im Johannes Wesling Klinikum in Minden beschäftigt. Etwa zwölf Jahre leitete er im Lukas Krankenhaus Bünde eine große gastroenterologische Fachabteilung. Wejda ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

»Mit ihm kommt ein überregional bekannter Gastroenterologe mit hervorragendem Ruf zu uns«, formulierte es Geschäftsführerin Dr. Christine Fuchs in ihrer Begrüßungsrede. Wejda sei ein fachlich versierter Arzt und zudem ein Teamplayer sowie eine kompetente Führungskraft, sagte sie.

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