Di., 19.12.2017

»Weihnachtshaus« an der Grundschule – Schulleiterin informiert sich im Vorfeld Und die Engelein singen

Himmlische Bühnenshow: Wenn Engel in der Grundschule Bad Holzhausen singen, hat das »Weihnachtshaus« eröffnet.

Himmlische Bühnenshow: Wenn Engel in der Grundschule Bad Holzhausen singen, hat das »Weihnachtshaus« eröffnet. Foto: Horstmann

Von Katrina Horstmann

Bad Holzhausen (WB). Wenn der Parkraum an der Bahnhofstraße knapp wird, wenn Düfte von Punsch und Crêpes in der Luft liegen und wenn Kinder »O du fröhliche« singen, dann ist das »Weihnachtshaus« schuld. Zu dieser Traditionsveranstaltung hatte die Grundschule Bad Holzhausen am Freitag eingeladen.

Die Autos standen im Umkreis der Schule auf jedem nur möglichen Parkplatz und das Schlauste wäre die Anreise per Bus oder pedes gewesen. Besonders voll, wenn nicht gar überfüllt, war die Turnhalle. Hier führten die Kinder der ersten und dritten Klassen im halbstündigen Wechsel weihnachtliche Stücke auf.

Engel ohne Besuchserlaubnis

Im Stück der dritten Klasse ging es um Weihnachtsengel, die in diesem Jahr eigentlich gar keine Besuchserlaubnis für die Erde erhalten sollten. Doch da wurde die Rechnung ohne die fleißigen Engel gemacht. Mit umgedichteten (Weihnachts)-Liedern, wie dem »Englein aus Tirol« aber auch echten Klassikern wie »O du fröhliche«, Tänzen und Gedichten überzeugten die Engel ihren Chef, doch auf die Erde runter zu dürfen. Das Publikum unterstützte die kleinen Engel dabei tatkräftig.

Doch auch außerhalb der frisch renovierten Turnhalle, die als Theater zur Verfügung stand, gab es eine Menge zu entdecken, auszuprobieren und anzusehen. Ob beim Bücherflohmarkt, wo alte Bücher zum Kilopreis erworben werden konnten, beim Basteln von Girlanden oder dem Renner unter den jungen Besuchern: Armbänder aus Schläuchen. Die wurden mit Bügelperlen gefüllt und festgesteckt. Da wurden Werder Bremen-, Deutschland- und pinke Armbänder gefertigt und stolz den Eltern gezeigt.

Premiere für neue Schulleiterin

Im Nebenraum wurden letzte Weihnachtgeschenke gebastelt. Dayana (9) machte schon ihre zweite Weihnachtstüte, in die sie Girlanden und andere Basteleien füllte. Für die Viertklässlerin war es das letzte »Weihnachtshaus«. Im nächsten Schuljahr wechselt sie auf die weiterführende Schule.

Für die neue Schulleiterin Dorothee Bieber war das Weihnachtshaus eine Premiere. »Als ich fragte, wie das ›Weihnachtshaus‹ abläuft, kam nur als Antwort: Wie immer«, berichtete sie. Das Weihnachtshaus hat im Ort Tradition. Trotzdem würde es ohne die tatkräftige Hilfe von Eltern, dem Kollegium und dem Förderverein niemals zu stemmen sein, betonte Bieber. Der Aufwand hat sich gelohnt. Eine Wiederholung im nächsten Jahr steht außer Frage – Parkplatznot inklusive.

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