Di., 17.04.2018

Polizei im Kreis Minden-Lübbecke geht davon aus, dass der 34-Jährige psychisch krank ist Mann verletzt sich in Flüchtlingsunterkunft selbst

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Preußisch Oldendorf (WB). Ein Bewohner (34) einer Flüchtlingsunterkunft in Preußisch Oldendorf (Kreis Minden-Lübbecke) hat sich mit einem Messer selbst verletzt. Die Polizei geht davon aus, dass er psychisch krank ist.

Nach einer notärztlichen Behandlung kam der Mann ins Krankenhaus nach Lübbecke.

Zuvor hatte der aus Ägypten stammende 34-Jährige laut Polizei im stark alkoholisierten Zustand in der Unterkunft an der Langenhegge randaliert und Teile der Kücheneinrichtung beschädigt.

Zunächst war gegen 22.40 Uhr eine Messerstecherei gemeldet worden. Vor Ort stellten Polizei und Rettungskräfte fest, dass sich der Mann die erlittenen Schnittwunden selbst zugefügt hatte.

Mitbewohner berichteten, dass der 34-Jährige etwa eine Stunde zuvor randaliert und mit einem Messer Bewohner bedroht hätte. Sie hätten ihn aber zunächst beruhigen können. Später sei der Mann stark blutend in seinem Zimmer gefunden worden.

Laut den Aussagen einiger Bewohner habe der 34-Jährige in der Vergangenheit schon vermehrt Alkohol getrunken. Zudem soll er häufig ein Messer bei sich getragen.

Die Polizisten fertigten eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Bedrohung. Zudem wurden die Verantwortlichen der Stadt über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.

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