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Di., 05.12.2017

Weihnachtsmarkt in Preußisch Ströhen begeistert mit Deko- und Geschenkideen Wenn aus Büchern Engel werden

Der Mix aus Holz, Licht und Glas kam auf dem Weihnachtsmarkt in Preußisch Ströhen gut an.

Der Mix aus Holz, Licht und Glas kam auf dem Weihnachtsmarkt in Preußisch Ströhen gut an. Foto: Anja Schubert

Von Anja Schubert

Rahden-Preußisch Ströhen (WB). Nicht ganz so voll wie in den vergangenen Jahren – so der erste Eindruck, der sich den Besuchern des Weihnachtsmarktes um und im Gasthaus Buschendorf in Preußisch Ströhen am Sonntag bot. Wer sich trotz der nasskalten Witterung hinaus in den Ortskern wagte, wurde belohnt.

Neben wärmenden Getränken in geselliger Runde, Leckereien sowie Kaffee und

Kuchen im Saal hielt die Adventsausstellung ein interessantes Angebot origineller Dekorations- und Geschenkideen bereit. »Angesichts des Wetters und der vielen Veranstaltungen an diesem Wochenende sind wir zufrieden«, zog Organisatorin Nadja Buschendorf am späten Nachmittag ein positives Fazit.

Nach einem Familiengottesdienst füllte sich das Gasthausareal bei Einbruch der Dämmerung mit Leben. Kinderkleidung und Taschen, Weihnachtsschmuck und Geschenkideen aus Holz, Glas und Licht, Kulturtaschen, Handpuppen und Puppenkleidung sowie Schals und Socken waren nur einige Dinge, die zum Kauf verleiteten. Viele Aussteller kamen aus dem Nordpunktdorf selbst, wie beispielsweise Erika Jokisch, Sieglinde Kuhlmann, Doris Tennigkeit, Sabine Winter, Hermann Knefel, das Ehepaar Fahrmeyer und Marianne Hage.

Engel als Blickfang

Ein besonderer Blickfang waren die Engel von Sabine Winter. Die Preußisch Ströherin, die sich ansonsten vorwiegend dem Dekotrend »Shabby-Schick« verschrieben hat, zeigte Engel hergestellt aus ganzen Büchern. »Nur der Einband wird entfernt. Ob Roman oder Bildband, alles ist verwendbar. Durch die Farbvarianten und unterschiedlichen Falttechniken ergeben sich immer wieder überraschende Effekte.«

Der Elternrat des Kindergartens bot Basteleien und Backmischungen an. »Damit wollen wir die Einrichtung finanziell unterstützen«, erläuterte Nicole Langhorst. Während im Warmen ausgiebig gestöbert wurde, konnten sich die Besucher draußen mit den Klängen des Posaunenchores auf die besinnliche Zeit einstimmen.

In gemütlicher Runde mit den Mitgliedern des Fördervereines Stockbrotbacken und zwischendurch auf dem benachbarten Grundschulschulhof toben – für die jungen Marktbesucher bedurfte es ansonsten keines großen Programms, um sich die Zeit zu vertreiben, bis der Mann mit dem langen roten Mantel in Erscheinung trat.

Diesmal keine Kutsche

Manch einer vermisste bei seinem Einzug die Rickscha mit den beiden Engel, in deren Rolle bisher die Grundschulkinder geschlüpft waren. »Gerne hätten wir die von der Werbegemeinschaft einst in Leben gerufene und gepflegte Tradition auch weiterhin erhalten«, sagte Nadja Buschendorf mit ein bisschen Wehmut. »Doch wir alleine hätten das Schmücken der Kutsche und das Schminken der Kinder im laufenden Betrieb nicht auch noch bewältigt.« Für die Kinder offenbar kein Problem: Auch ohne seine goldlockigen Begleiterinnen war der Nikolaus im von einer dichten Menschentraube umgeben.

Das Wirtsehepaar Buschendorf hatte sich vor einigen Jahren bereit erklärt, den Weihnachtsmarkt am neuen Standort als Veranstalter von der Werbegemeinschaft zu übernehmen.

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