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Do., 07.12.2017

Übergang von der Grundschule zum Gymnasium soll gemeinsam gestaltet werden Schulen erneuern Kooperationsvereinbarung

Die Unterzeichnung (von links): Christine Hörnschemeyer, Koordinatorin für individuelle Förderung des Gymnasiums Rahden, Ingrid von Mitzlaff, Schulleiterin des Gymnasiums Rahden, Maria Benken in Vertretung von Ansgar Matern, Schulleiter der Grundschule Oppenwehe, Martina Weiffen-Flore, Schulleiterin der Montessori Grundschule Haldem, Bettina Wehebrink, Schulleiterin des Grundschulverbundes Tonnenheide-Wehe-Preußisch Ströhen, Andrea Wilhelmy und Jörn Oltmanns, Grundschule Diepenau, Karin von Minden in Vertretung von Hans-Joachim Prill, Schulleiter der Grundschule Rahden, Karin Thrien, Schulleiterin der Grundschule Varl, Willi Wall, Schulleiter der Freien Evangelischen Grundschule Stemwede (Oppendorf) und Belinda Weller, Schulleiterin der Grundschule Levern.

Die Unterzeichnung (von links): Christine Hörnschemeyer, Koordinatorin für individuelle Förderung des Gymnasiums Rahden, Ingrid von Mitzlaff, Schulleiterin des Gymnasiums Rahden, Maria Benken in Vertretung von Ansgar Matern, Schulleiter der Grundschule Oppenwehe, Martina Weiffen-Flore, Schulleiterin der Montessori Grundschule Haldem, Bettina Wehebrink, Schulleiterin des Grundschulverbundes Tonnenheide-Wehe-Preußisch Ströhen, Andrea Wilhelmy und Jörn Oltmanns, Grundschule Diepenau, Karin von Minden in Vertretung von Hans-Joachim Prill, Schulleiter der Grundschule Rahden, Karin Thrien, Schulleiterin der Grundschule Varl, Willi Wall, Schulleiter der Freien Evangelischen Grundschule Stemwede (Oppendorf) und Belinda Weller, Schulleiterin der Grundschule Levern. Foto: Gymnasium Rahden

Rahden (WB/mama). Vertreter des Gymnasiums Rahden und der Grundschulen seines Einzugbereichs haben sich getroffen, um über die weitere Zusammenarbeit zu beraten. Die Ergebnisse sind in einer neuen Fassung der Kooperationsvereinbarung festgehalten worden.

Einigkeit habe darüber geherrscht, dass der Übergang für alle Kinder, die zukünftig das Gymnasium der Stadt Rahden besuchen, so gestaltet werden soll, dass die individuelle Förderung möglichst kontinuierlich fortgesetzt werden kann, hieß es seitens des Gymnasiums. Die Förderung besonders begabter Kinder bleibe dabei ein wichtiger Aspekt der Zusammenarbeit.

Das Gymnasium lädt Lehrer der Grundschulen zu Konferenzen ein

Für bewährte Projekte seien die organisatorischen Rahmenbedingungen aktualisiert worden. Die beteiligten Schulen beschlossen nach eigener Angabe im Einzelnen: Vor den Osterferien laden die Grundschulen Lehrer des Gymnasiums zum Informationsaustausch über Schüler der vierten Klassen ein, die zum neuen Schuljahr das Gymnasium besuchen werden. In diesen Gesprächen soll eine Abstimmung der bisherigen und zukünftigen individuellen Förderung der Mädchen und Jungen erfolgen.

Das Gymnasium lädt Lehrer der Grundschulen zur Erprobungsstufenkonferenz im Frühjahr des fünften Schuljahres ein, um sich erneut über die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler auszutauschen.

An allen Grundschulen gibt es bereits Konzepte zur individuellen Förderung. Sollte es in besonderen Einzelfällen sinnvoll erscheinen, ein Kind darüber hinaus zu unterstützen, haben die Grundschulen auch die Möglichkeit, sich mit dem Gymnasium über eine Teilnahme des Kindes am Begabtenförderprogramm zu beraten.

Seit vielen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit

In besonderen Fällen stimmen sich Grundschulen und Gymnasium bezüglich der Beratung von Eltern besonders begabter Kinder und der Kinder selbst ab. Es besteht auch die Möglichkeit der gemeinsamen Beratung.

Regelmäßige Treffen von Vertretern aller beteiligten Schulen dienen dem Erfahrungsaustausch und der ständigen Aktualisierung dieser Kooperationsvereinbarung.

Zum Hintergrund: Seit vielen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Rahden und den Grundschulen. So nutzen beispielsweise Lehrer beider Schulformen die Möglichkeit gegenseitiger Besuche und Hospitationen.

Vor dem Wechsel der Viertklässler auf die weiterführende Schule werden Übergabegespräche durchgeführt. Seit zwei Jahren lädt das Gymnasium alle interessierten Viertklässler zu einem Workshop-Nachmittag ein.

Schüler sollen gemeinsam individuell gefördert werden

Schüler des Gymnasiums führen regelmäßig Projekte »Große für Kleine« an verschiedenen Grundschulen durch.

Im Bereich der Begabtenförderung schlossen das Gymnasium und die nordrhein-westfälischen Grundschulen seines Einzugsbereiches schon im Jahr 2010 eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ziel ab, besonders begabte Schüler gemeinsam individuell zu fördern. Man erarbeitete beispielsweise einheitliche Grundsätze für die Verkürzung von Schullaufbahnen durch Überspringen und stimmte sich bezüglich der Beratung von Eltern besonders begabter Kinder sowie über Fördermaßnahmen ab, teilte die Bildungseinrichtung weiter mit.

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