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Sa., 02.08.2014

26 Mädchen und Jungen nehmen am Zeltlager des FC Oppenwehe teil  Tolle Woche im Moor 

Mit dem Fahrrad haben sich die Betreuer zusammen mit den Kindern auf den Weg ins Oppenweher Moor gemacht.

Mit dem Fahrrad haben sich die Betreuer zusammen mit den Kindern auf den Weg ins Oppenweher Moor gemacht.

Von Detlef Hillekes

Oppenwehe (WB). Für fünf Tage haben 36 Mädchen und Jungen aus dem Oppenweher Sportverein ihre Sachen gepackt und sind ins Zeltlager bei Summann im Moor gezogen. Ohne Handy, Computer und Fernsehen haben sie dort eine interessante Woche verbracht.

Mit dem Fahrrad ging es auf große Fahrt ins Oppenweher Moor, wo sich die Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren zusammen mit ihren Betreuern im Zeltlager eingefunden haben.

Die Utensilien der Camper wie etwa Luftmatratzen, Kleidung und vieles mehr wurden von den Eltern mit dem Auto dorthin transportiert.

»Die kleine Zeltstadt haben wir Betreuer bereits im Vorfeld aufgebaut. Die Kinder brauchten also nur noch einzuziehen«, informierte Zeltlager-»Chef« Werner Greger. Seit bereits 33 Jahren gehört dieses Freizeitangebot des FC Oppenwehe unter der Leitung von Werner und Edeltraud Greger zu den beliebtesten Veranstaltungen im Sportverein.

»Mit Spiel, Sport und jeder Menge Spaß sowie vielen Unternehmungen sind die Mädchen und Jungen auch in diesem Jahr wieder voll auf ihre Kosten gekommen«, betonte Edeltraud Greger. »Bei den zahlreichen Ausflügen kamen die Kinder prima ohne Fernseher, Computer, Handy, Spielkonsolen und sonstigen Hightech-Geräten aus«, berichtete Greger.

Am Montagabend machten sich die Betreuer, die im Vorfeld ein »Lauf-Quiz« ausgearbeitet hatten, mit den Teilnehmern auf den Weg ins Moor. Mit viel Freude und Begeisterung haben die Mädchen und Jungen in Teamarbeit unter anderen Fragen wie »Welche Tiere leben im Moor?« und »Welche Bäume gibt es hier?« beantwortet. Bei diesem Ausflug erlebten die jungen Forscher viel und erfuhren viele neue Dinge über das heimische Moor.

Im Anschluss haben einige Kinder zum Teil ihre erste Nacht außerhalb des Elternhauses im Zeltlager verbracht. Andere waren bereits zum zweiten oder dritten Mal dabei.

Am Dienstagmorgen ging es für zum Spiel- und Mitmachpark »Ketteler Hof« nach Haltern am See. Dieser Ausflug war für alle Teilnehmer eine super Überraschung. »Die Wasserrutsche entpuppte sich als Hit und der Kletterwald war total toll«, erzählte die achtjährige Merle aus Oppenwehe, wie alle anderen begeistert von dem Naturpark mit seinen vielseitigen Möglichkeiten. »Es war ein riesiger Spielplatz der auch uns Erwachsene reizte«, berichtete Werner Greger.

Fasziniert waren der neunjährige Jonah sowie der siebenjährige Connor aus Oppenwehe von einem hochmodernen computergesteuerten Milchviehbauernhof in Wehe, den die Kinder am Mittwoch besuchten. Mit moderner Technik dreht sich dort alles rund um die Tiere, vom Kalb bis zur Kuh. Voll elektronisch werden die Kühe zum Beispiel gemolken und der Stall gereinigt. So etwas hatten die Kinder noch nie gesehen und schauten sich den Hof ganz genau an.

Viel Spaß hatten die Mädchen und Jungen auch am Donnerstag im Freibad in Wagenfeld, wo sie bei sommerlichen Temperaturen Abkühlung fanden. Abends wurde im Zeltlager ein Lagerfeuer entfacht, nachdem man zuvor in dunkler Nacht mit Taschenlampen die Moorlandschaft erkundet hatte. »Ganz schön gruselig«, fand der achtjährige Nick die Nachtwanderung, die er nach eigener Aussage allein nicht unternommen hätte.

Eine Attraktion an jedem Tag stellte für die Zeltbewohner auch die Weißstorchenfamilie mit zwei Jungtieren im Horst auf der benachbarten Summann-Wiese dar. Diese wurde nicht nur von den Kindern intensiv beobachtet. Doch dann hieß es für die Mädchen und Jungen, der liebgewonnen Storchenfamilie »Auf Wiedersehen« zu sagen. Sie fuhren mit vielen neuen Eindrücken und Geschichten zurück nach Hause und hatten ihren Eltern viel zu erzählen.

Die Kinder wurden betreut von Susan Müller, Tina Müller, Anne Nünke, Patrick Meier, Stephan und Bianca Meyer, Klaus Schomaeker, Pascal Greger, Dominic Greger sowie von Werner und Edeltraud Greger.

 

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