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Fr., 11.08.2017

Landwirte fürchten wegen des Wolfes um ihre Nutztiere Mahnfeuer entzündet

Landwirte haben am Freitagabend in Stemwede mit einem Feuer gegen die Ausbreitung des Wolfes demonstriert.

Landwirte haben am Freitagabend in Stemwede mit einem Feuer gegen die Ausbreitung des Wolfes demonstriert. Foto: Wehbrink

Die Wiederansiedlung des Raubtiers birgt nach Meinung des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes eine »hohe Gefahr« für Schafe, Ziegen, Rinder, Pferde und Geflügel. Für Jungtiere sei das Risiko besonders groß. Alle Funktionsträger sprachen sich einhellig dafür aus, den Wolf nicht ausrotten, seinen Bestand aber kontrollieren zu wollen.

Die »Mahn- und Solidarfeuer« sind eine Idee des Verbandes der Weidetierhalter in Niedersachsen. In Westfalen wollten sich am Freitag auch Bauern in Arnsberg, Breckerfeld und Warstein an der Aktion beteiligen. Wie berichtet, hatten der Westfälisch-Lippische Land­wirtschaftsverband und der Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden am Dienstag in Münster ein »Wolfsgutachten« vorgelegt und einen begrenzten Abschuss der Tiere gefordert.

Kommentare

Mahnfeuer entzündet

Die Viehhalter sollten vielleicht anstatt soclcher unsinniger Mahnwachen zur begrenzung des Wolfes wieder Vernunft walten lassen und Ihren Verstand einsetzen. Zum einen entspricht die ansiedlung eines Tieres dem natürlichen werdegang und zum zweiten kann man seine Tiere besser mit Herdenschutzhunden schützen als durch Mahnwachen und Mahnfeuer. Zu diesem Zweck müsste man es nur schaffen zumindest in NRW die nachgewiesenden Herdenschutzhundrassen wieder aus der Kategorie Kampfhunde der gesetzgebung zu befreien!!!!! Es lebe der Höhn`sche Rassenwahn jetzt erleben die Landwirte einmal den politischen Populismus am eigenen Leib.

1 Kommentare

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