Mi., 21.02.2018

Bedarf an freiwilligen Helfern ist weiterhin groß Ehrenamt für Gartenschau

An den Mersmannteichen sind regelmäßige Reinigungsaktionen notwendig, da sie schnell zu veralgen drohen. Auch für diesen Bereich der Gartenschau Bad Lippspringe werden ehrenamtliche Helfer gesucht.

An den Mersmannteichen sind regelmäßige Reinigungsaktionen notwendig, da sie schnell zu veralgen drohen. Auch für diesen Bereich der Gartenschau Bad Lippspringe werden ehrenamtliche Helfer gesucht. Foto: Jörn Hannemann

Von Klaus Karenfeld

Bad Lippspringe (WB). Ob als Gästeführer, Hobbygärtner oder als Betreuer der vielen Besucher: Die etwa 400 ehrenamtlichen Helfer hatten wesentlichen Anteil am Erfolg der Landesgartenschau. Das Engagement der Freiwilligen ist auch im ersten Jahr nach der LGS gefragt.

Das weiß auch Bürgermeister Andreas Bee: »Ihr vorbildlicher Einsatz war im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar.« Und das soll fortgesetzt werden: »Tatsächlich gibt es im weitläufigen Gelände in den kommenden Monaten einiges zu tun«, machte LGS-Geschäftsführer Ferdinand Hüpping zu Beginn einer Info-Veranstaltung im Lippe-Institut deutlich. Die Besucher dürfen sich auch 2018 auf neun Mustergärten freuen, die als Hausgärten angelegt werden sollen. Für die regelmäßige Pflege, etwa zweimal im Monat, werden Hüpping zufolge noch Paten gesucht. »Es wäre schön, wenn die örtlichen Parteien ein Zeichen setzen und eine Patenschaft übernehmen würden«, sagt auch Bürgermeister Andreas Bee mit einem Augenzwinkern.

Auch für die Lichtungsgärten werden noch Betreuer gesucht. Vor allem im Frühjahr drohen der Lippequellteich und die Mersmannteiche schnell zu veralgen. Deshalb sind regelmäßige Reinigungsaktionen notwendig. Bee und der Heimatvereinsvorsitzende Willi Hennemeyer haben ihre Teilnahme bereits fest zugesagt. Der Lippequellteich soll darüber hinaus einmal im Jahr komplett abgelassen werden. Einige Anwesende forderten in diesem Zusammenhang, die Jordanquelle als Sehenswürdigkeit künftig besser in Szene zu setzen, als es bisher der Fall ist. Ferner geplant sind verschiedene Sonderaktionen. Unter anderem sollen verwelkte Rhododendron-Blüten umfassend entfernt werden. Hin und wieder ist auch an eine Aufräumaktion in den großen Waldfugen gedacht.

Eine schnelle Eingreiftruppe aus ehrenamtlichen Helfern soll besonders an besucherstarken Tagen zum Einsatz kommen. »Dann benötigen wir vor allem im Einlassbereich jede erdenkliche Unterstützung«, machte Hüpping deutlich. Derzeit gebe es auch Überlegungen, im Gartenschaugelände einen weiteren barrierefreien Ausgang in Richtung Fischerhütte zu schaffen. Der finanzielle Aufwand, so Hüpping, sei aber nicht unerheblich. Mit den Betreibern des Restaurants soll es in den kommenden Tagen ein Gespräch geben, bei dem auch die Verteilung der Kosten Thema sein soll.

Ob die rote Bimmelbahn 2018 wieder durch die Bad Lippspringer Innenstadt ruckeln wird, ist aktuell noch völlig offen. »Die Betriebskosten sind nicht unerheblich«, räumte Bee ein. Einen Verkauf der Bahn schloss er ausdrücklich nicht aus. Wie LGS-Geschäftsführerin Erika Josephs mitteilte, wird es im Gartenschaugelände auch künftig einen Caterer geben. Und der komme aus Bad Lippspringe. Einen konkreten Namen nannte Josephs noch nicht. Ihr zufolge sind bis heute etwa 6.800 Jahreskarten für die Gartenschau 2018 verkauft worden. Übrigens: Interessierte freiwillige Helfer können sich von sofort an bei Gartenschau-Mitarbeiterin Laura Klingbeil, Telefon 05252/26185, melden.

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