Mo., 16.04.2018

Referent Rolf Niggemeyer bringt zum Unterricht eine Rotfüchsin mit Angehende Naturtrainer lernen viel von Foxy

Rolf Niggemeyer (vorne, Mitte) hat die NABU-Naturtrainer bei seinem Besuch im Prinzenpalais in Bad Lippspringe überrascht. Er kam mit Rotfüchsin Foxy. Das Foto zeigt (hinten, von links) Martin Brockmann, Angelika Pollmann, Frieder Morgenstern, Heinrich Weber, Harald Heiermeier, Hubert Linnenbrink sowie (vorne, von links) Monika Niggemeyer und Angelika Mück.

Rolf Niggemeyer (vorne, Mitte) hat die NABU-Naturtrainer bei seinem Besuch im Prinzenpalais in Bad Lippspringe überrascht. Er kam mit Rotfüchsin Foxy. Das Foto zeigt (hinten, von links) Martin Brockmann, Angelika Pollmann, Frieder Morgenstern, Heinrich Weber, Harald Heiermeier, Hubert Linnenbrink sowie (vorne, von links) Monika Niggemeyer und Angelika Mück.

Bad Lippspringe (WB). Die Auszubildenden zum Nabu-Naturtrainer hatten bei der jüngsten Unterrichtseinheit einen ganz besonderen Gast: Referent Rolf Niggemeyer berichtete nicht nur über das Thema Fuchs, sondern brachte auch seine Füchsin Foxy mit und sorgte so für Begeisterung.

Seit Oktober 2016 lernen zehn Senioren aus den Kreisen Paderborn und Lippe in Workshops Themen rund um die Natur kennen. Als Naturtrainer gehen sie später in Kindertagesstätten und Kindergärten und bringen den Mädchen und Jungen das Thema Natur spielerisch und kindgerecht näher. Der Besuch von Rotfüchsin Foxy im Prinzenpalais in Bad Lippspringe war für die Lehrgangsteilnehmer eine willkommene Abwechslung zur Theorie.

Foxy lebt bei Rolf Niggemeyer und besucht mit ihm gemeinsam zweimal in der Woche heimische Kindergärten und Schulen und leistet dort Aufklärungsarbeit über ihre Artgenossen. Auch die Naturtrainer lernten viel über die natürliche Lebensweise der Füchse und wie sie den Kindern das Thema Fuchs spannend vermitteln können. Sie erfuhren, wie es ist, mit einem Fuchs unter einem Dach zu leben. Denn auch wenn Foxy zahm ist, ist sie ein Wildtier, das andere Ansprüche hat als ein Hund.

Potenzielle Gefahren

Wichtig war es für die Teilnehmer zu wissen, wie es um potenzielle Gefahren aussieht, die von einem Fuchs ausgehen könnten. Niggemeyer beruhigte, Tollwut gebe es seit zehn Jahren in Deutschland nicht mehr, und auch Fuchsbandwurm wurde bisher noch nie über Beeren aus dem Wald übertragen. Zudem sei Foxy wie ein Hund gegen alles geimpft. Daher durften die Naturtrainer die Füchsin auch streicheln. Foxy ist sehr zutraulich, wodurch die Arbeit mit Kindern möglich ist, erläuterte Rolf Niggemeyer.

Die Rotfüchsin konnte nach einem schweren Autounfall nicht mehr in die Wildnis freigelassen werden. Seitdem Niggemeyer alle behördlichen Genehmigungen zum Halten der Füchsin erhielt, lebt sie bei ihm und seiner Frau Monika mit im Haus. »Mein erstes Stofftier war ein Fuchs – und ich bin schon immer von den Tieren begeistert«, erzählte Rolf Niggemeyer.

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