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Mi., 06.07.2016

Gemeinschaft für Naturschutz (GfN) kauft Stollen im Bleiwäscher Lühlingsbachtal Quartier für graue Mausohren

Dieter Hülshoff und Hubertus Nolte (rechts) vor dem Stolleneingang.

Dieter Hülshoff und Hubertus Nolte (rechts) vor dem Stolleneingang. Foto: WB

Bleiwäsche(WB). Die Gemeinschaft für Naturschutz (GfN) im Bürener Land rettet mit dem Kauf eines Stollens im Bleiwäscher Lühlingsbachtal das Quartier zahlreicher Fledermäuse. Bisher sicherte eine Vereinbarung mit der Eigentümerin, eine Aachener Gesellschaft, den Schutz des Stollens und den Zugang für die Fledermäuse. Durch die Insolvenz der Gesellschaft drohte dem Projekt jedoch das Aus.

Seit 30 Jahren kümmert sich die (GfN) um den Schutz der Fledermäuse. Der historische Stollen war und ist als Fledermausquartier von besonderer Bedeutung. 1735 war der Stollen angelegt worden, um Sickerwasser aus den Bleigruben im Ort abzuleiten. Aus Sicherheitsgründen war er zugeschüttet worden und lange nicht mehr zugänglich. 1988 öffneten Aktive der GfN mit dem Bleiwäscher Unternehmer Heinrich Lange den Stollen und bauten ihn als Fledermauswinterquartier aus. Eine Stahlgittertür sichert seitdem den Stolleneingang. Sechs Fledermausarten überwintern dort.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag, 7. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Büren/Salzkotten.

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