Mi., 14.02.2018

14 Jahre als Krankenhausseelsorger im St.-Marien-Hospital tätig Abschied von Bruder Konrad

Zur Verabschiedung von Bruder Konrad Rams (Zweiter von rechts). kamen (von links): Heinrich Lake, stellvertretender Hausoberer, Christoph Robrecht, Hausoberer des St.-Marien-Hospitals Marsberg, Bruder Peter Berg, Generaloberer der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf in Trier, und Probst Meinolf Kemper.

Zur Verabschiedung von Bruder Konrad Rams (Zweiter von rechts). kamen (von links): Heinrich Lake, stellvertretender Hausoberer, Christoph Robrecht, Hausoberer des St.-Marien-Hospitals Marsberg, Bruder Peter Berg, Generaloberer der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf in Trier, und Probst Meinolf Kemper.

Bad Wünnenberg/ Marsberg (WB). In einer Messe in der Krankenhauskapelle des St.-Marien-Hospitals Marsberg ist Bruder Konrad Rams verabschiedet worden. Er war von 2002 bis 2016 als Krankenhausseelsorger in der Klinik tätig. Auch als Ruheständler hat er Patienten besucht und bei Bedarf seine Priesterkollegen vertreten.

Zum Verabschiedungsgottesdienst war Bruder Peter Berg, Generaloberer der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf in Trier, angereist. In seiner Predigt würdigte er das Tun seines Mitbruders. Mit Bruder Peter zelebrierte der Propst von Marsberg, Meinolf Kemper.

Zur Verabschiedung kamen auch viele Mitarbeiter des Krankenhauses, Gottesdienstbesucher der »Kapellengemeinde« und ehrenamtliche Mitarbeiter (Kommunionhelfer, Küster, Organisten, Damen der Krankenhaus-Hilfe), sowie Christoph Robrecht, Regionalleiter der BBT-Einrichtungen der Region Paderborn/Marsberg.

Beim Empfang dankte der stellvertretende Hausobere Heinrich Lake für den treuen Dienst an den Kranken und Sterbenden: »Bruder Konrad hat der Seelsorge im Krankenhaus ein Gesicht gegeben und war als Ansprechpartner für die Mitarbeiter immer erreichbar.« Zusammen mit seiner Hausdame Ute Hashim habe er sich in das Gemeindeleben eingebracht und verwurzelt. Weitere Beispiele für die Verbundenheit Bruder Konrads mit Marsberg seien seine Teilnahme an der Reiterprozession, den Schützenmessen oder auch am Karneval.

Heinrich Lake würdigte den Dienst Bruder Konrads bei Wind und Wetter, ob Tag oder Nacht. Er habe sein Diensthandy nie außer Reichweite gelassen und seinen Dienst auch ein- oder zweimal pro Nacht versehen, wenn er gerufen wurde. Lake stellte besonders die aufsuchende Seelsorge heraus: Bruder Konrad war präsent, ein selbstverständlicher Teil des Hauses. »Wir sind dankbar, dass Sie sich so eingebracht haben und damit auch ein Anliegen des Ordens der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf verkörpern«, sagte Lake in seinen Dankesworten.

Mitte Februar verlässt mit Bruder Konrad der letzte Bruder der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf Nordrhein-Westfalen. Er zieht in das Mutterhaus nach Trier.

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