Sa., 13.01.2018

Ehrungen beim Neujahrsempfang der Soldatenkameradschaften Wichtiger Beitrag fürs Gemeinwesen

Ehrungen beim Neujahrsempfang (von links): Markus Sievers, Wolfgang Stolzel, Johannes Henneke, Ehrenvorsitzender Dieter Dembeck, stellvertretender Bezirksbundesmeister Josef Schröder, Vorsitzender Karl-Heinz Beyer, Diözesanbundesmeister Eberhard Banneyer, Orden Stufe 2 Martin Peitz, Ludger Segin, Orden Stufe 1 Peter Klüsekamp, Vize-Landrat Vinzenz Heggen, Michael Sprink (Salzkotten), Anita Papenheinrich (Delbrück), Christoph Rüther (Bad Wünnenberg), Michael Dreier (Paderborn) und Geschäftsführer Burkhard Schulze.

Ehrungen beim Neujahrsempfang (von links): Markus Sievers, Wolfgang Stolzel, Johannes Henneke, Ehrenvorsitzender Dieter Dembeck, stellvertretender Bezirksbundesmeister Josef Schröder, Vorsitzender Karl-Heinz Beyer, Diözesanbundesmeister Eberhard Banneyer, Orden Stufe 2 Martin Peitz, Ludger Segin, Orden Stufe 1 Peter Klüsekamp, Vize-Landrat Vinzenz Heggen, Michael Sprink (Salzkotten), Anita Papenheinrich (Delbrück), Christoph Rüther (Bad Wünnenberg), Michael Dreier (Paderborn) und Geschäftsführer Burkhard Schulze. Foto: Hans Büttner

Büren/Thülen(eB). Soldatenkameradschaften halten die Erinnerungen wach und zeigen Solidarität zu den aktiven Soldaten. Beim Neujahrsempfang des Bezirksverbandes Paderborn-Büren bekamen sie dafür viel Lob.

»Sie leisten einen wichtigen Dienst für das Gemeinwesen. Das ist von besonderer Bedeutung«, sagte Paderborns stellvertretender Landrat Vinzenz Heggen: »Unsere Soldaten haben an Solidarität mehr verdient als die Führung ihnen derzeit gibt.« Auch im Hinblick auf die strukturellen Veränderungen in der Bundeswehr brauchten die Soldaten die Unterstützung der Kameraden.

Eberhard Banneyer, Diözesanbundesmeister der Schützen, mahnte an, es müsse gemeinsame Anstrengen der Vereine und der Politik geben, damit auch in Zukunft wieder Menschen vermehrt bereit seien, Verantwortung in den Vereinen zu übernehmen. »Viele drücken sich hier, weil die Aufgaben immer größer werden. Hier müssen gemeinsam Lösungen gefunden werden«, lautete sein Appell.

Einer besonderen Verpflichtung müssten alle Vereine nachkommen, die Jugendarbeit betreiben. So seien alle Jugendbetreuer verpflichtet, an einen Lehrgang zum Thema »sexuelle Übergriffe« teilzunehmen. Auch der Diözesanverband mache entsprechende Angebote.

Im Beisein zahlreicher Bürgermeister setzte Bezirksverbandsvorsitzender Karl-Heinz Beyer auf die Zukunft. 2017 habe ihm bei manchen Nachrichten zwar der Atem gestockt, das dürfe aber kein Grund dafür sein, nicht zuversichtlich das Kommende anzugehen. »Wir dürfen uns in unserem Leben und unserer Freiheit nicht einschränken lassen«, sagte Beyer.

Seinen Dank sprach er den Kameraden für die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge aus und dankte der Kameradschaft aus Thülen für die Ausrichtung des kommenden Bezirksverbandstages am 15. September. Er lobte die Kameradschaft aus Thülen-Radlinghausen für das gelungene Fest im vergangenem Jahr.

Peter Klüsekamp aus Weine erhielt den Verbandsorden der Stufe 1, Martin Peitz aus Boke wurde mit dem Verbandsorden der Stufe 2 ausgezeichnet.

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