Mo., 09.07.2018

Bürener bejubeln ihre Majestäten Martin und Kirsten Gröppert Bürgerschützen feiern unter neuer Fahne

Auf die Farben ihres Lieblingsvereins Borussia Dortmund verzichtete Bürens Königin. Kirsten Gröppert strahlte an der Seite ihres Ehemanns und Schützenkönigs Martin stattdessen in einer eleganten Robe in Hellblau.

Auf die Farben ihres Lieblingsvereins Borussia Dortmund verzichtete Bürens Königin. Kirsten Gröppert strahlte an der Seite ihres Ehemanns und Schützenkönigs Martin stattdessen in einer eleganten Robe in Hellblau. Foto: Hans Büttner

Von Hans Büttner

Büren (WB). Den ersten Höhepunkt beim Schützenfest der Bürener Bürgerschützen haben die Besucher bereits am Samstagnachmittag erlebt. Im Beisein von rund 800 Teilnehmern und eben besonders vielen Besuchern wurde im Binnenhof des Mauritiusgymnasium die neue Fahne des Schützenvereins eingeweiht.

 

Pastor Peter Gede, der die Segnung durchführte, sprach davon, dass eine Fahne auch ein Zeichen von Gemeinschaft sei. Die neue Vereinsfahne, die im Design der bisherigen gleicht, ist vermutlich die fünfte Fahne die der Bürgerschützenverein in seiner 190-jährigen Geschichte angeschafft hat. Gefertigt wurde sie von Uta Gotthardt aus Büren in Handarbeit. Die Sparkassenstiftung unterstützte den Ankauf.

Mehr als 400 Schützen sowie Abordnungen der Schützenvereine aus Barkhausen, Brenken, Steinhausen, Siddinghausen, Harth, Hegensdorf, Weiberg, Weine und der Sebastiöner nahmen an der Feierlichkeit teil und bildeten mit den Musikern ein prächtiges Bild vor der herrlichen Kulisse. Neben der Fahnenweihe wurde im Binnenhof auch der gr0ße Zapfenstreich gespielt. Eine Neuerung gab es auch am Samstagabend beim Festball. Der Fackelzug und das Ständchen zu Ehren der Königin Kirsten Gröppert fand nicht in der Nacht vom Samstag auf Sonntag, sondern von Sonntag auf Montag statt.

Am Sonntag war dann um 14 Uhr Antreten auf dem Marktplatz. Auch hier wieder ein imposantes Bild, als sich mehr als 400 Schützen in Marschordnung durch die Innenstadt bewegten, um ihr Königspaar Martin und Kirsten Gröppert von der Briloner Straße abzuholen. Dort, im Elternhaus von Königin Gröppert, geborene Lüke, hatte das Königspaar seine Residenz eingerichtet. König Martin, der in Springe eine Physiotherapiepraxis betreibt, ist seit elf Jahren Bürgerschütze in Büren. Vor einem Jahr hatte er den Entschluss gefasst, es mal mit dem Vogelschießen zu versuchen – was auch gleich klappte. König Martin ist nicht nur ein echter Fan des Fußballvereins Hannover 96, er arbeitet auch für den Bundesligisten im Nachwuchszentrum. Auch Königin Kirsten ist ein echter Fußballfan. Aber anders als ihr Vater Rainer, der überzeugter Schalker ist, liebt sie den Dortmunder Verein. Auf Geld-Schwarz als Königinnenkleid hatte sie aber bei ihrem großen Auftritt verzichtet. Stattdessen trug die Regentin einen eleganten Traum in Hellblau. Die 30 Hofdamen, unter ihnen elf aus Springe und die Damen des Stammtischs »quasselndes Chaos«, waren in ihrer Kleiderfarbe bunt gemischt.

Optimistisches Büren, das war das Thema von Schützenoberst Andreas Köchling, das er bei seiner Festansprache auf dem Marktplatz thematisierte. Mit musikalischer Begleitung durch die Tambourcorps aus Büren und Steinhausen, den Fanfarenzug Prinz Regent und der Musikvereinen aus Steinhausen, Weine und Brenken bewegte sich der Tross dann zum Sportplatz zur traditionellen Parade.

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