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Mi., 11.01.2017

Sperrbezirk soll Ausbreitung der Vogelgrippe verhindern – 69 000 Tiere betroffen Geflügelpest ausgebrochen

Auf diesem Hof im Delbrücker Ortsteil Westenholz ist der Ausbruch der Geflügelpest festgestellt worden. Das Kreisveterinäramt leitete Seuchenschutzmaßnahmen ein.

Auf diesem Hof im Delbrücker Ortsteil Westenholz ist der Ausbruch der Geflügelpest festgestellt worden. Das Kreisveterinäramt leitete Seuchenschutzmaßnahmen ein. Foto: Besim Mazhiqi

Delbrück (WB/spi). Im Kreis Paderborn ist die Geflügelpest ausgebrochen. Betroffen sind zwei Betriebe im Delbrücker.

Laut Kreisveterinär Dr. Klaus Bornhorst handelt es sich insgesamt um fast 69.000 Tiere, die vorsichtshalber getötet werden müssen, hauptsächlich Junghennen, aber auch rund 4000 Puten, etwa 2000 junge Enten sowie ungefähr 12000 wenige Tage alte Jungküken. Betroffen sind zwei Betriebe mit insgesamt drei Standorten.

Bestätigt wurde bislang, dass es sich um den Influenza-Subtyp H5 handelt. Ob es sich genauer um den aggressiven Typ H5N8 handelt, analysiert das mit der Analyse beauftragte Friedrich-Loeffler-Institut.

Damit ist ein Spezialunternehmen aus den Niederlanden beauftragt worden. Hubertus Beringmeier, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Paderborn , reagiert mit großer Betroffenheit auf das aktuelle Geflügelpestgeschehen in Westenholz: »Als Landwirt finde ich es bedrückend, dass viele Tiere getötet werden müssen. Ich kann mir vorstellen, wie schlimm die derzeitigige Situation für den Hof sein muss«.

Das Töten der Tiere auf dem Geflügelhof sei zwar schlimm, aber absolut notwendig, um andere gesunde Tiere zu schützen.

Eine Ausweitung des Sperrbezirkes soll verhindern, dass es zu einer Ausbreitung der Vogelgrippe kommt. »Die Vorsichtsmaßnahmen sind extrem wichtig«, so Beringmeier, der noch einmal klarstellt, das Virus stelle für den Menschen keinerlei Gefahr dar.

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag, 12. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Delbrück.

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