Mo., 05.03.2018

Hövelhofer Schützen verlegen 1140 Quadratmeter Hallenboden komplett erneuert

Günter Rodehutscord, René Mock, Christoph Vonderheide, Matthias Vonderheide und Rolf Pollmeier (von links) zählen zur fleißigen Helferschar im Schützen- und Bürgerhaus. Erneuert wurde auch der Bodenbelag der Bühne. In dieser Woche sollen sämtliche Restarbeiten erledigt sein. Ausgetauscht wurden im Schützen- und Bürgerhaus etwa 1140 Quadratmeter.

Günter Rodehutscord, René Mock, Christoph Vonderheide, Matthias Vonderheide und Rolf Pollmeier (von links) zählen zur fleißigen Helferschar im Schützen- und Bürgerhaus. Erneuert wurde auch der Bodenbelag der Bühne. In dieser Woche sollen sämtliche Restarbeiten erledigt sein. Ausgetauscht wurden im Schützen- und Bürgerhaus etwa 1140 Quadratmeter. Foto: Jürgen Spies

Hövelhof (WB/spi). Wellen, Dellen und Beulen im Boden, gelöste und geflickte Stellen: Der Fußboden im Schützen- und Bürgerhaus (SuB) in Hövelhof wies zuletzt erhebliche Schäden auf. In den vergangenen Wochen haben jetzt fleißige Helfer der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft den kompletten Hallenboden erneuert.

Alt raus – neu rein. Für die Hövelhofer Schützen und für die Schützen- und Bürger­haus GmbH als 100-prozentiger Tochtergesellschaft gab es bereits seit einiger Zeit keine Alternative dazu. Sie hatten daraufhin im Herbst vergangenen Jahres die Sennegemeinde um die Gewährung eines Zuschusses für die Renovierung des Hallenbodens gebeten.

Der Rat stimmte im November dem Zuschussantrag zu: Überplanmäßig wurden die reinen Materialkosten in Höhe von 65.000 Euro bereitgestellt.

Regelrecht altersschwach war der Hallenbodenbelag eigentlich nicht; schließlich ist das Schützen- und Bürgerhaus noch keine zehn Jahre alt. In ihrem Schreiben an die Sennegemeinde zur Zuschussgewährung hatten die Schützen aber darauf aufmerksam gemacht, dass der Hallenboden bedingt durch die zahlreichen Feste und Veranstaltungen arg strapaziert worden sei. Und offenbar hatte auch die bei der Errichtung des Schützen- und Bürgerhauses kurze Bauzeit und die damit im Zusammenhang stehende unzureichende Bautrocknung mit dazu geführt, dass Schäden aufgetreten waren, die sogar ein Sicherheitsrisiko darstellten.

Die Arbeiten zur Erneuerung des Bodens übernahmen nun fleißige Helfer der Schützenbruderschaft in Eigenleistung. Start dazu war am 5. Februar; gearbeitet wurde bis jetzt an jedem Werktag. »An einem der vergangenen Samstage waren fast 50 Helfer hier zur Stelle«, berichteten Matthias Vonderheide und Günter Rodehutscord.

Nach dem Entfernen des alten Bodenbelages musste natürlich auch die darunterliegende Spachtelmasse beseitigt werden. Daran schloss sich das Schleifen des »nackten« Bodens zur Vorbereitung der Neuverlegung an. Das allein zog sich mehrere Tage hin, was allerdings aufgrund der Größe des SuB samt großer Bühne nicht verwundert. »Erneuert wurden etwa 1140 Quadratmeter«, erläuterte Günter Rodehutscord in einem Gespräch mit dieser Zeitung.

Ganz ohne fachmännische Unterstützung ging ein Teil der Arbeiten nicht vonstatten. Maler- und Lackierermeister (und außerdem Schützenbruder) Rolf Pollmeier beispielsweise war bei etlichen Arbeitseinsätzen in den vergangenen Wochen zur Stelle.

Der neue Hallenbodenbelag besteht aus PVC-Designboden in authentisch wirkender Holznachbildung. Ausgesucht wurde ein moderner hellbrauner Farbton. Der bislang verlegte Bodenbelag in »Eiche hell«-Optik ist jedenfalls Vergangenheit.

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