Di., 06.03.2018

Löschzug Bentfeld zieht Bilanz und bekommt viel Lob Freiwillige leisten Top-Job

Wurden während der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Bentfeld befördert oder ernannt (von links): Zugführer Stefan Peitz, Jennifer Klaas, Florian Prill, Philip Milner, Tobias Lenzmeier, Claudia Heisener, Mario Lenzmeier und Olaf Hentschel.

Wurden während der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Bentfeld befördert oder ernannt (von links): Zugführer Stefan Peitz, Jennifer Klaas, Florian Prill, Philip Milner, Tobias Lenzmeier, Claudia Heisener, Mario Lenzmeier und Olaf Hentschel. Foto: Axel Langer

Von Axel Langer

Delbrück (WB). Die 44 Einsatzkräfte des Löschzuges Bentfeld der Freiwilligen Feuerwehr Delbrück sind im vergangenen Jahr zu 50 Einsätzen ausgerückt. Insgesamt waren sie 773 Stunden im Einsatz.

Brandeinsätze und technische Hilfeleistungen bildeten dabei neben Gefahrstoffeinsätzen den Schwerpunkt. Diese Zahlen hat Zugführer Stefan Peitz in der Jahreshauptversammlung im Gasthof Haus Nolte vorgelegt. Peitz begrüßte dazu nicht nur die Mitglieder des Löschzuges, sondern auch zahlreiche Ehrengäste und Fördermitglieder.

2187 Stunden wurden für Dienstabende und Übungen aufgewendet

Neben den Einsätzen haben die Rettungskräfte aus Bentfeld auch in den vergangenen zwölf Monaten wieder Zeit für die Aus- und Fortbildung investiert. 2187 Stunden wurden für Dienstabende und Übungen im Löschzug aufgewendet, weitere 686 Stunden kamen bei den Ausbildungen auf Stadt-, Kreis- und Landesebene zusammen.

»Dies sind volle elf Arbeitstage in einem Jahr«, verdeutliche Mario Lenzmeier in seinem Bericht. Zahlreiche Stunden wurden zudem für Arbeiten rund um das Gerätehaus aufgewendet.

Das große Leistungsvermögen, Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit lobte Delbrücks Bürgermeister Werner Peitz in seinem Grußwort. »Wenn der Melder geht, seid ihr zur Stelle und erfüllt eine Aufgabe, die euch am Herzen liegt«, betonte Peitz und stellte gleichzeitig fest, dass die Aufgabenvielfalt weiter zunehme. »Es ist beeindruckend, wie die Feuerwehr den Schutz der Menschen garantiert. Im Einsatz müsst ihr innerhalb von Sekunden weitreichende Entscheidungen treffen. Das erfordert Fachwissen und Mut«, zollte Werner Peitz den freiwilligen Feuerwehrkräften auch seinen persönlichen Respekt.

Wehrführer Johannes Grothoff lobte ebenfalls das Engagement der Bentfelder Feuerwehr. »Insgesamt 3500 Arbeitsstunden mit 44 Mitgliedern zu erledigen – das ist ein Kracher. Dank der Hilfe aus Bentfeld konnten viele schwierige Einsätze abgearbeitet werden.« Grothoff kündigte an, das noch in diesem Jahr ein vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestelltes Katastrophenschutzfahrzeug in Bentfeld stationiert werden wird.

Die Jugendfeuerwehr hat mittlerweile elf Mitglieder

Sehr erfreulich sei auch, dass die Jugendfeuerwehr in Bentfeld elf Mitglieder zähle. Dies sei gemessen an der Größe des Dorfes enorm. Für den Einsatz im Dorf dankte der Heimatvereinsvorsitzende Hermann-Josef Schulte.

Für weitere sechs Jahre wurde der stellvertretende Zugführer Tobias Lenzmeier in seinem Amt bestätigt. Philip Milner wurde neu zur Vertrauensperson ernannt. Wehrführer Grothoff und seine beiden Stellvertreter Ralf Fischer und Johannes Appelbaum konnten zum Abschluss der Versammlung einige Beförderungen aussprechen. Zum Brandoberinspektor wurde Stefan Peitz befördert. Neuer Brandinspektor ist Mario Lenzmeier. Zu Unterbrandmeistern und Unterbrandmeisterinnen wurden Claudia Heisener, Jennifer Klaas und Olaf Hentschel befördert. Die Schulterstücke eines Hauptfeuerwehrmannes tragen jetzt Florian Prill und Frank Schulze.

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