Do., 08.03.2018

Einrichtung gehört zu einem ganzen Wohnquartier Tagespflegehaus ist im Dorf schon integriert

Ein Foto von der Elisabeth-Statue aus der Sudhagener Kirche hat der Caritasverband als Geschenk vom Heimatverein Hagen zur Einweihung erhalten (von links): Caritas-Vorstand Patrick Wilk, Doris Bright, Bürgermeister Werner Peitz, Caritas-Bereichsleiter Hans-Werner Hüwel, Vikar Torsten Roland und Carla Schulz (stellvertretende Caritas-Bereichsleitung)

Ein Foto von der Elisabeth-Statue aus der Sudhagener Kirche hat der Caritasverband als Geschenk vom Heimatverein Hagen zur Einweihung erhalten (von links): Caritas-Vorstand Patrick Wilk, Doris Bright, Bürgermeister Werner Peitz, Caritas-Bereichsleiter Hans-Werner Hüwel, Vikar Torsten Roland und Carla Schulz (stellvertretende Caritas-Bereichsleitung) Foto: Dellwig/CV Paderborn

Delbrück (WB). Die ersten Gäste hat das neue Tagespflegehaus St. Elisabeth in Sudhagen bereits vor einigen Wochen aufgenommen. Als die Einrichtung jetzt offiziell eröffnet und gesegnet wurde, betonten alle Redner, Gäste und Gastgeber, die Tagespflege sei bereits ein fester Teil der Dorfgemeinschaft von Sudhagen geworden.

Das Tagespflegehaus sei wie das gesamte Projekt ‘Haus Hagen’ »ein Leuchtturmprojekt für die Stadt Delbrück«, sagte Bürgermeister Werner Peitz. Brigitte Michaelis, Vorsitzende des Heimatvereins Hagen, betonte, das Tagespflegehaus sei in Sudhagen und den umliegenden Dörfern auf großes Interesse und Entgegenkommen gestoßen. Mit den beiden Kindergärten in Hagen bestehen schon enge Kontakte, die Kinder waren zu Besuch im Tagespflegehaus. Mit der Grundschule ist ein Austausch vereinbart.

Erste Einrichtung in kleinerem Ortsteil

Das Tagespflegehaus St. Elisabeth ist die sechste Tagespflegeeinrichtung des Caritasverbandes Paderborn, aber die erste, die nicht in einem städtischen Zen­trum, sondern im einen kleineren Ortsteil errichtet wurde. Der Verband habe sich dafür entschieden, weil man bei der öffentlichen Vorstellung gemerkt habe, dass das Projekt in Hagen (etwa 2500 Einwohner) auf großes Entgegenkommen gestoßen sei, sagte Patrick Wilk, Vorstand des Caritasverbandes Paderborn.

Das Risiko, das der Verband damit eingegangen ist, scheint sich schon jetzt gelohnt zu haben. Nach zwei Monaten ist die Hälfte der zur Verfügung stehenden 18 Plätze besetzt. »Das ist nach der kurzen Zeit eine gute Quote«, sagt Caritas-Bereichsleiter Hans-Werner Hüwel, der mit der Caritas-Mitarbeiterin Claudia Heinrichsmeier die musikalische Gestaltung der Eröffnungsfeier übernahm.

Gut angekommen in Sudhagen ist die Tagespflege auch deshalb, weil die Caritas und die Bauherren von »Haus Hagen« von Beginn an auf die feste Anbindung an die Dorfgemeinschaft gesetzt haben.

Ortsnahe Alternative für das Leben im Alter

»Haus Hagen« ist ein Wohnprojekt, das mit der Tagespflege, einer Betreuten Wohngemeinschaft und barrierefreien Wohnungen Menschen aus Sudhagen und den umliegenden Dörfern eine ortsnahe Alternative für das Leben im Alter bietet. Das Tagepflegehaus St. Elisabeth liegt in unmittelbarer Nähe von Kirche, Geschäften und anderen wichtigen dörflichen Treffpunkten. Alles ist fußläufig zu erreichen – und die Gäste der Tagespflege wissen das zu schätzen, wie Doris Bright, die Leiterin von St. Elisabeth, berichtete.

Brigitte Michaelis will Doris Bright in den nächsten Wochen mit den Vereinen in Hagen bekannt machen, mit denen noch keine Kontakte bestehen. Einen dicken Ordner mit Fotos und Informationen aus Sudhagen hat Doris Bright von Brigitte Michels bereits erhalten. Die Leiterin der Tagespflege kommt selbst aus einem kleinen Dorf im Münsterland.

Das gesamte Quartier »Haus Hagen« umfasst ferner eine Wohngruppe für neun Bewohner, sieben Eigentumswohnungen sowie vier Reihenhäuser. 1700 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche umfassen die Gebäude zuzüglich Tiefgarage. Erste Gespräche hatten die privaten Investoren Meinolf Wolke, Günter Drilling und Hubertus Hüllmann bereits im Jahr 2015 geführt. »Zum 1. Mai werden auch die restlichen Wohneinheiten bezogen, so dass im Sommer die Gesamteinweihung des Quartiers geplant ist«, erklärt die Architektin Christina Metzner vom Büro Hüllmann, Architekten & Ingenieure.

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