Fr., 06.01.2017

Unterkunft Staumühle: Polizei verdächtigt Männer, das Feuer vorsätzlich gelegt zu haben Drei Asylbewerber nach Brand in Haft

Zwei Baracken brannten aus.

Zwei Baracken brannten aus. Foto: Meike Oblau

Hövelhof (WB). Nach den bisherigen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft sind drei 20- und 21-jährige Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Staumühle verdächtig, das Feuer am Donnerstagnachmittag vorsätzlich in einem Wohnraum gelegt zu haben.

Anlass war offenbar die Unzufriedenheit der Beschuldigten mit ihrer Unterbringungssituation in der Einrichtung, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Polizei Bielefeld und der Staatsanwaltschaft Paderborn vom Freitag. Die Männer waren noch am Donnerstagabend vorläufig festgenommen worden. 

Am Abend wurde gegen alle drei Männer Haftbefehl erlassen

 Zwei weitere Bewohner der Unterkunft waren zunächst ebenfalls vorläufig festgenommen, dann aber wegen mangelnden Tatverdachts wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Ein Brandsachverständiger hat den Brandort begutachtet und bestätigt, dass das Feuer an dem Ort gelegt geworden ist, wo sich nach den bisherigen Ermittlungen die beschuldigten Männer zur Tatzeit aufgehalten haben. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Bei dem Brand waren 52 Menschen verletzt worden, darunter zwei Feuerwehrmänner. Eine Person wurde schwer verletzt.

 Auch in einer Flüchtlingsunterkunft in Bad Lippspringe hatte es am Donnerstag gebrannt.

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