Sa., 18.02.2017

Ware in Hövelhofer Betrieben unbrauchbar geworden Nach Mülltonnenbrand Geschäfte verrußt

Mit einem Großaufgebot rückte die Hövelhofer Feuerwehr am frühen Samstag in die Einkaufsstraße »Zur Post« aus. Auf der abgewandten Seite waren Mülltonnen in Brand geraten. Das Feuer hatte auf die Gebäudefassade übergegriffen.

Mit einem Großaufgebot rückte die Hövelhofer Feuerwehr am frühen Samstag in die Einkaufsstraße »Zur Post« aus. Auf der abgewandten Seite waren Mülltonnen in Brand geraten. Das Feuer hatte auf die Gebäudefassade übergegriffen. Foto: Axel Langer

Hövelhof (WB/al). Brennende Mülltonnen haben in Hövelhof mehrere Geschäfte in Mitleidenschaft gezogen. Rauch und Ruß haben dafür gesorgt, dass Ware verdorben ist und möglicherweise nicht mehr verkauft werden kann.

Vollalarm für die Hövelhofer Feuerwehr in den frühen Morgenstunden des Samstag: Um 6.06 Uhr wurde der Feuerwehr ein Brand in der Hövelhofer Einkaufsstraße »Zur Post« gemeldet. Bei Eintreffen stand über dem Gebäudekomplex mit vier Geschäften eine große Rauchsäule.

 

»Wir konnten den Brandherd auf der rückwärtigen Seite ausmachen. Hier waren Mülltonnen in Brand geraten«, so Einsatzleiter Thomas Meier . Durch die Hitzeentwicklung war die Fassade schon abgeplatzt und Fenster gesprungen. Das Feuer drohte auf die Sozialräume eines Sportartikelgeschäfts überzugreifen. Daher entschloss sich die Feuerwehr parallel zu einem Außen- wie auch einem Innenangriff. Diese Taktik bewährte sich, der Brandherd konnte schnell eingedämmt werden.

Trotzdem zogen Ruß und Rauch durch die den rund 40 mal 12 Meter große Gebäudekomplex und schlugen auf sich auf der Ware von drei Geschäften nieder. Durch massive Entrauchungsmaßnahmen drängte die Feuerwehr den Rauch aus dem Gebäude. Ein wenige Meter neben der Brandstelle abgestellter Fiat Panda wurde ebenfalls erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Die Feuerwehr öffnete bei der gründlichen Suche nach möglichen Glutnestern auch das Dach des »Carree im Zentrum«. Kontrollen mit der Wärmebildkamera ergaben, dass dort keine Gefahrenherde mehr lauerten. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Brand vermutlich in einer von vier Mülltonnen ausgebrochen ist. Die Suche nach der Ursache hat die Kriminalpolizei übernommen.

Geschlossen waren am ein Reisebüro, das wegen des abgeschalteten Stroms wohl erst am Montag wieder öffnen kann, sowie ein Sportartikelgeschäft und eine Parfümerie, die laut Inhaber »bis auf weiteres« nicht öffnen. Trotz des Brandes geöffnet war schon am Samstag ein Textildiscounter.

Erste Schätzungen der Polizei schließen eine Schadenshöhe im sechsstelligen Bereich nicht aus.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 20. Februar, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Delbrück.

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