Mi., 27.12.2017

Mehrere hundert Zuhörer in der Pfarrkirche in Hövelhof Prasselnder Applaus für das Blasorchester

Die Musikerinnen und Musiker des Blasorchesters Hövelhof boten beim Konzert eine überzeugende Leistung.

Die Musikerinnen und Musiker des Blasorchesters Hövelhof boten beim Konzert eine überzeugende Leistung. Foto: Axel Langer

Hövelhof (WB/al). Das Weihnachtskonzert des Blasorchesters Hövelhof gehört für viele Musikfreunde inzwischen zur liebgewonnenen Tradition an den Festtagen. Am Abend des zweiten Weihnachtstages bot das Orchester auch jetzt wieder eine rundum überzeugende Leistung.

Mehrere hundert Zuhören waren in die Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk gekommen und erlebten dort ein Konzert, dessen Programm reizvoll zwischen weltbekannten klassischen Werken und weihnachtlichen Musikstücken wechselte.

Vorsitzender Ralph Siegenbrink dankte zu Beginn dem Kirchenvorstand, dass die Hövelhofer Pfarrkirche regelmäßig für das große Weihnachtskonzert zur Verfügung steht. »Wir haben das Konzert bereits am ersten Adventswochenende in Geseke-Störmede gespielt und bieten das Programm nun mit ein paar kleinen Änderungen in Hövelhof an«, übergab Siegenbrink die Moderation des Konzertes an Dirigent Guido Kostmann.

Nach dem virtuosen Einstieg mit der »Festlichen Intrade« folgte das getragene »Maria durch einen Dornwald ging«. Kostmann: »Diese Komposition stammt aus dem Eichsfeld und wurde nach mündlicher Überlieferung im 19. Jahrhundert erstmals schriftlich festgehalten. Während dieses Beitrages werden die verschiedenen Register des Orchesters Stück für Stück zusammen geführt.«

Im Anschluss an »Westminster Carol« präsentierte das 45-köpfige Orchester zwei italienische Klassiker: Beim »Concerto in B-Dur« von Antonio Vivaldi glänzten Markus Melcher und Ferdinand Stoye an der Piccolotrompete. Die beiden Solisten meisterten ihre schwierig zu spielenden Soli mit Bravour. »Im Original hat Vivaldi das Concerto für Streicher und zwei Trompeten geschrieben. Die Aufgabe des Streichorchesters übernimmt das Blasorchester«, erläuterte Guido Kostmann.

Mit der Auswahl der Ouvertüre zur Oper »Nabucco« stellte Kostmann unter Beweis, dass die Musik von Giuseppe Verdi absolut zeitlos ist. »Das Hauptmotiv, die bekannte Melodie des Gefangenenchores, ist das zentrale Thema. Der Chor singt in Gefangenschaft, in einer fremden Umgebung«, sagte Kostmann.

Ein weiteres beeindruckendes Solo am Tenorhorn bot Walter Berenbrinker bei dem Stück »Benedictus«. Mit viel Beifall wurden alle Solisten des Abends belohnt. Zum Mitsingen lud das Blasorchester das Publikum auch diesmal wieder ein. Bei zeitgenössischen Stücken wie »White Christmas« und »Winter Wonderland« bewies das Blasorchester, dass es sich auch auf das leichte Musikfach bestens versteht

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