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Do., 07.12.2017

Etat-Beratung: Campus-Lösung für Grund- und Realschule gefordert CDU will Waldfriedhof

Lichtenau (WB). Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Lichtenau hat in der Haushaltsklausurtagung in Asseln die Schwerpunkte zum Haushalt 2018 festgelegt. Hauptforderungspunkt ist eine zukunftsorientierte Lösung für die Kilian-Grundschule und für das Schulzentrum in Lichtenau.

Die Verwaltung plant im Jahr 2018 größere Investitionen an den Gebäuden der Kilian-Grundschule und für das Außengelände der Realschule. Laut CDU-Fraktion ist es schwer zu verantworten, jeweils Einzellösungen in Millionenhöhe anzugehen und mögliche Synergieeffekte für die angedachten Investitionen außer Acht zu lassen.

Während die Verwaltung allein bei der Sanierung und Erweiterung der Grundschule von einer notwendigen Summe von zwei Millionen Euro ausgehe, sollten ungeachtet davon im kommenden Jahr zeitgleich für die im Schulzentrum verbliebene Realschule Plus mehrere Hunderttausend Euro für die Außengestaltung und die Neugestaltung des Eingangs ausgegeben werden. Hier müsse laut CDU geprüft werden, ob eine gemeinsame »Campus-Lösung«, eine mögliche räumliche Zusammenarbeit der beiden Schulen, möglich ist. Fraktionsvorsitzender Josef Eich: »Hier müssen wir sicher sein, ob wir das geplante Geld auch richtig anlegen und uns nicht schon im kommenden Jahr plötzlich Kosten für die Sanierung des Schulzentrums mit der Realschule ebenfalls in Millionenhöhe vor die Füße fallen.«

Einen entschiedenen Schritt weitergekommen ist die CDU Fraktion in Richtung Waldfriedhof. Eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe der Fraktion zur Erarbeitung eines Vorschlags zum Standort hat in der Klausurtagung ein entsprechendes Arbeitspapier vorgelegt. Entschieden hat sich die Fraktion für ein städtisches Waldstück in der Nähe von Ebbinghausen. Zur Errichtung des Waldfriedhofes rechnet die CDU mit Kosten von etwa 30.000 Euro, die im Haushalt 2018 bereitgestellt werden sollen.

Auch mit Blick auf das zu erstellende städtebauliche Konzept für die Kernstadt Lichtenau fordert die CDU Fraktion die Verwaltung auf, zu prüfen, inwieweit bereits 2018 finanzielle Mittel eingesetzt werden müssen, um Grunderwerb oder Immobilienkauf zu ermöglichen, damit es nicht langfristig zu Verzögerungen bei der Umsetzung kommt.

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