Fr., 09.03.2018

Wurf mit vier Lämmern auf Wantüns Hof in Atteln – Video Quartett begrüßt den Frühling

Rita Meermeyer freut sich über vier gesunde und muntere Lämmer, die jetzt auf Wantüns Hof in Atteln zu Welt gekommen sind. Ein so großer Wurf ist für ihre Anglo-Nubier-Ziegen, die normalerweise zwei Lämmer bekommen, sehr ungewöhnlich.

Rita Meermeyer freut sich über vier gesunde und muntere Lämmer, die jetzt auf Wantüns Hof in Atteln zu Welt gekommen sind. Ein so großer Wurf ist für ihre Anglo-Nubier-Ziegen, die normalerweise zwei Lämmer bekommen, sehr ungewöhnlich. Foto: Jörn Hannemann

Von Hanne Hagelgans

Lichtenau-Atteln (WB). Tierkinder gehören zum Frühjahr auf dem Bauernhof dazu. Trotzdem staunte Rita Meermeyer nicht schlecht, als Ziege Lotta ihr jetzt gleich vier kleine Frühlingsboten bescherte – und unglaublich niedliche noch dazu.

Zwei Ziegen-Mädchen und zwei Böckchen tummeln sich im Stall. Foto: Jörn Hannemann

»Vier Lämmer sind wirklich sehr ungewöhnlich«, sagt die Bäuerin vom Wantüns Hof in Atteln und streichelt der frischgebackenen Ziegen-Mama Lotta über den Kopf. Normal seien Zwillinge oder auch schon einmal drei Nachkommen in einem Wurf. Als vor drei Tagen die Geburt begann und bald darauf drei kleine Zicklein im Stroh lagen, war ihre Besitzerin schon sicher, dass Lotta alles überstanden habe. »Ich habe mich kurz umgedreht, und als ich wieder geschaut habe, war plötzlich Nummer vier da«, erzählt Rita Meermeyer.

Zwei Ziegen-Mädchen und zwei kleine Böckchen hat Lotta zur Welt gebracht. Und wie es Brauch ist auf dem Wantüns Hof, sollen die Namen der Sprösslinge mit dem selben Buchstaben beginnen wie der ihrer Mutter. Lutz und Leo könnte sich Rita Meermeyer für die Jungs vorstellen. Bei den Mädchennamen muss sie noch ein bisschen überlegen. »Gleich vier Namen finden zu müssen, darauf war ich gar nicht eingestellt«, lacht sie.

Vier auf einen Streich! Foto: Jörn Hannemann

Rita Meermeyer züchtet Anglo-Nubier-Ziegen, eine ursprünglich afrikanische Rasse, die zunächst in England gezüchtet wurde. »Diese Tiere haben ein liebes Wesen und sind sehr menschenbezogen – also gar keine typischen Zicken«, schmunzelt sie.

Trotz des ungewöhnlich großen Kindersegens hat Ziege Lotta bisher keine Probleme, ihren Nachwuchs satt zu bekommen, ist die Bäuerin erleichtert. »Die Milch reicht«, freut sie sich. Zwar seien die weiblichen Lämmer ein bisschen munterer und schneller an den Zitzen als ihre Brüder, doch bisher seien alle gut versorgt. Sollte es nötig sein, wenn ein Zicklein kränkelt oder abmagert, würde Rita Meermeyer mit synthetischer Milch zufüttern. Doch lieber ist es ihr, wenn Lotta die Ernährung allein übernimmt.

Noch ist es ein bisschen zu kalt, doch wenn die Sonne bald mehr Kraft hat und auf den Wiesen das erste frische Gras zu finden ist, darf die kleine Ziegen-Familie auch ins Freie. Neben den Anglo-Nubier-Ziegen leben auf dem Wantüns Hof in Atteln auch Schafe, Gänse, Laufenten, Shetland-Ponys, Hühner, Minischweine, Kaninchen, Hunde und Katzen. Rita Meermeyer richtet auf dem Hof unter anderem Kindergeburtstage und Koch-Events aus.

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