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Do., 16.02.2017

Umbenennung erfolgt im Zuge der Fusion mit Minden – Investitionen an der Filiale in Schloß Neuhaus Name »Volksbank Paderborn« kehrt zurück

Im Haus Liboriberg 23 sitzen von Mitte März an die Volksbank-Mitarbeiter des telefonischen Kundencenters.

Im Haus Liboriberg 23 sitzen von Mitte März an die Volksbank-Mitarbeiter des telefonischen Kundencenters. Foto: Besim Mazhiqi

Von Ingo Schmitz

Paderborn (WB). Wenn Mitte des Jahres die Fusion mit der Volksbank Minden vollzogen ist, wird die jetzige Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold einen neuen Namen erhalten: Sie soll künftig Verbund-Volksbank OWL heißen.

Um jedoch die Verbundenheit mit dem jeweiligen Standort deutlich zu machen, wird der Name »Volksbank Paderborn « zumindest im hiesigen Kreisgebiet wieder im Mittelpunkt stehen – und zwar als »Zweigniederlassung der Verbund-Volksbank OWL«. Der Name »Volksbank Paderborn« soll künftig auch an den Filialen sichtbar gemacht werden, erklärte gestern der Volksbank-Vorstand bei der Bilanz-Pressekonferenz.

Die Fusion mit Minden werde auch Auswirkungen auf die Steuerzahlungen an die jeweiligen Städte haben, erläuterte Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Bittihn . Die Stadt Minden werde deutlich von der Fusion profitieren, sagte er. Die Steuerzahlungen dort würden sich demnach verdoppeln. Allerdings, so betonte der Vorstandsvorsitzende, werde die Stadt Paderborn dadurch nicht benachteiligt. Die Volksbank werde dies durch weiteres Wachstum ausgleichen. Allein in diesem Jahr zahle die Volksbank Steuern in Höhe von insgesamt 18,6 Millionen Euro.

Investitionen am Standort Schloß Neuhaus

Für die kommenden Monate plant die Bank Investitionen in Höhe von mindestens 5,9 Millionen Euro in Gebäude und IT. Unter anderem soll die Filiale in Schloß Neuhaus saniert werden. 1,5 Millionen Euro sollen hier in den kommenden drei Jahren verbaut werden. Zusätzlich wird an die Modernisierung einer weiteren Filiale im Stadtgebiet Paderborn gedacht. Möglicherweise könnte es sich dabei um den Standort Stadtheide handeln, ein Beschluss stehe aber noch aus.

Das wohl größte Projekt startet bereits im März: Dann zieht das Kundencenter der Volksbank in Paderborn um. Aktuell sitzen die 40 Mitarbeiter für die telefonische Kundenbetreuung im Haus Pötz am Rathausplatz. Mitte März ziehen diese in das Krukenmeier-Gebäude am Liboriberg 23.

Kundencenter zieht zum Liboriberg

Dr. Bittihn kündigte an, dass das Kundencenter drastisch vergrößert werde: »Wir verdoppeln die Zahl der Mitarbeiter von 40 auf 80.« Hintergrund ist, dass die Zahl der telefonischen Kundenkontakte zugenommen habe. Im Jahr 2016 seien hier 420 000 Anrufe erledigt worden. Aktuell will die Volksbank das Filialnetz nicht weiter ausdünnen, Schließungen seien nicht vorgesehen. Nach und nach werde man jedoch verstärkt Berater-Center einrichten.

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