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Sa., 12.08.2017

Bis zu 30 neue Häuser in Schloß Neuhaus – Politiker befürworten Pläne Politiker befürworten Baupläne

Auf dieser landwirtschaftlich genutzten Fläche an der Trakehnerstraße/Schatenweg könnten Häuser gebaut werden.

Auf dieser landwirtschaftlich genutzten Fläche an der Trakehnerstraße/Schatenweg könnten Häuser gebaut werden. Foto: Besim Mazhiqi

Paderborn (WB). In Paderborn-Schloß Neuhaus könnten an der Kreuzung Trakehnerstraße/Schatenweg 30 neue Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser entstehen.

Der städtische Bauausschuss hatte in seiner jüngsten Sitzung die Verwaltung einstimmig beauftragt, dem Antrag eines Paderborner Bauträgers zuzustimmen und dafür einen entsprechenden Bebauungsplan aufzustellen. CDU und SPD begrüßen das Vorhaben.

»Mit dem Bebauungskonzept sollen Häuser entstehen, die über ein gemeinsames Blockheizkraftwerk versorgt werden und somit gut an die energetischen Anforderungen der Zukunft angepasst sind«, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Mertens. Die geplanten Reihen- und Doppelhäuser stellten einen Lückenschluss dar und passten sich in ihrem Konzept gut in die Nachbarbebauung ein. Sie sollen so konzipiert werden, dass sie die Anforderungen des Landes Nordrhein-Westfalen an die Förderung selbst genutzten Wohnraums erfüllen. Durch das Einhalten der Wohnraumförderbestimmung sei nach CDU-Angaben auch die Grundlage für Mieteinfamilienhäuser gelegt.

Zustimmung kommt auch von der SPD

Auch die SPD-Fraktion begrüßt die Pläne auf der bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche. »Damit kann die angespannte Wohnsituation in Paderborn bald ein wenig entlastet werden«, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Franz-Josef Henze. Bauland in dieser attraktiven stadtnahen Wohnlage sei insbesondere für junge Familien reizvoll.

Ihre Zustimmung habe die SPD an Bedingungen geknüpft. »Unsere Zustimmung zum Bebauungsplan machen wir davon abhängig, ob es gelingt, in der Planung für das Gebiet den Übergang zwischen Wohnbebauung und offener Landschaft angemessen zu gestalten, eine hinreichende Quote an Wohnungen für den geförderten Wohnungsbau festzuschreiben und im Satzungsbeschluss sicherzustellen, dass die Sportinfrastruktur weiter uneingeschränkt genutzt werden kann. Im weiteren Verfahren der Aufstellung des Bebauungsplanes werden wir deshalb sehr darauf achten, dass diese Bedingungen auch realisiert werden«, sagt SPD-Ratsherr Manfred Krugmann.

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