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Do., 07.12.2017

Brüderkrankenhaus Paderborn investiert Auf Hygiene kommt es an

Paderborn (WB). Dreh- und Angelpunkt des Hygienemanagements in jedem Krankenhaus ist die Händedesinfektion. Daher soll bis Anfang 2018 im Brüderkrankenhaus und zum Unternehmen gehören Einrichtungen flächendeckend Desinfektionsmittelspendern aufgestellt werden.

Dies ist nur Teil eines auf mehrere Jahre angelegten Programms im Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn, im St.-Marien-Hospital Marsberg sowie den dazugehörigen Praxen und Einrichtungen, um das Bewusstsein für Hygiene bei Mitarbeitern, Patienten und Besuchern zu erhöhen. Regionalleiter und Kaufmännischer Direktor Siegfried Rörig: »Wir investieren über das gesetzlich geforderte Maß in Hygiene und damit in die Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeitenden.« Den ersten zentralen Schritt bildet die Stärkung der Händehygiene.

Alle Mitarbeiter – nicht nur Ärzte und Pfleger – werden nun ausführlich in korrekter Händehygiene geschult und sensibilisiert. Die Leiterin der Krankenhaushygiene Iris Hermes: »90 Prozent aller Viren und Bakterien werden über die Hände verbreitet, doch mit korrekter Händedesinfektion zum richtigen Zeitpunkt kann man wiederum 90 Prozent beseitigen und hat damit schon einen wichtigen Beitrag für seine eigene Gesundheit und die der Patienten geleistet.«

Im nächsten Schritt soll ein umfangreiches Monitoringsystem zunächst im Paderborner Brüderkrankenhaus eingeführt werden, um die Nutzung auf einzelnen Stationen oder anderen Funktionsbereichen transparent zu machen. In der Hygieneabteilung arbeiten ein Krankenhaushygieniker und vier hauptberuflich tätige, staatlich geprüfte Hygienefachkräfte.

Zusätzlich sind fünf hygienebeauftragte Ärzte und 25 hygienebeauftragte Mitarbeitende auf den Stationen oder in den Fachbereichen unterwegs. Die Ärzte und Mitarbeiter haben spezielle Fachfortbildungen für den Bereich »Hygienebeauftragte« absolviert und sind vor allem Botschafter in Sachen Händehygiene für ihre Kollegen. Zu ihren Aufgaben gehört es, zu sensibilisieren und darüber aufzuklären, wann eine Händedesinfektion nötig ist und wann nicht. Sie achten darauf, dass trotz des eng getakteten Alltags auf den Stationen die Desinfektionsmittelspender im entscheidenden Moment genutzt werden. Regelmäßige Hygienebeobachtungen und Auswertungsgespräche in den einzelnen Stationen und Abteilungen sollen das Schulungskonzept ergänzen.

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