Mo., 12.02.2018

First-Lego-League: zwei Paderborner Teams im Zentraleuropafinale Über Aachen in die USA

In der First-Lego League haben sich in unterschiedlichen Wettbewerben zwei Paderborner Teams für das Zentraleuropafinale in Aachen qualifiziert: die Jawas (Foto) und das Team »RoboPower«.

In der First-Lego League haben sich in unterschiedlichen Wettbewerben zwei Paderborner Teams für das Zentraleuropafinale in Aachen qualifiziert: die Jawas (Foto) und das Team »RoboPower«.

Paderborn (WB). In der First-Lego-League haben sich zwei Paderborner Teams für das Zentraleuropafinale am 17. und 18. März in Aachen qualifiziert: die Jawas, eine Kooperation des Gymnasiums Schloß Neuhaus und des Vereins »Epunkt e.«, und das Team »RoboPower« vom Verein Minteresse. Die Jawas qualifizierten sich in Wettbewerben in Osnabrück und Dresden, »RoboPower« bei einem Heimspiel in Paderborn und in Aachen.

Betreuerin Ingrid Löcke sagte: »Das ist ein tolles Ergebnis. Zuletzt hatte Paderborn 2014 zwei Teams in das Zentraleuropafinale geschickt, eines davon gewann damals das Ticket für die ›Open European Championship‹ in Pamplona.«Beim Zentraleuropafinale geht es um die Qualifikation für das World Festival in den USA.

Beide Paderborner Teams zeigten in den Qualifikationsrunden besonders ihre Stärken in der Kategorie Forschung. Darüber hinaus bestätigten die Jawas ihren Ruf als eines der deutschen Top-Teams, sie gewannen in Osnabrück und in Dresden. Bei den Jawas steht ein größerer personeller Umbruch bevor: Drei Mitglieder scheiden nach dem Zentraleuropafinale altersbedingt aus. Das Problem der Altersgrenzen hat Betreuerin Ingrid Löcke erkannt. Deswegen wird sie mit dem Gymnasium Schloß Neuhaus im Mai den Regionalwettbewerb der »World Robot Olympiade« ausrichten. Löcke: »Die WRO ist eine Möglichkeit für Jugendliche, nach dem Erreichen der Altersgrenze bei der FLL weiterzumachen.« Auch die untere Altersgrenze der WRO liege mit acht Jahren niedriger als die der FLL.

Für das Team »RoboPower« ist es das erste Zentraleuropafinale. Dessen Chancen schätzt Coach Jochen Löcke realistisch ein: »Im Finale sind die besten 24 von über 1000 Teams aus sieben Ländern. Die Leistungsdichte ist extrem hoch. Ein Pokal in einer der Wertungen wäre schon ein Erfolg.«

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