Mi., 14.02.2018

Kollegium und Schüler verabschieden Liborius-Schulleiter Kunibert Meise in den Ruhestand Sonderzug fährt nach Berlin

Kunibert Meise hat 22 Jahre die Liboriusschule geleitet. Nun ist er in den Ruhestand gegangen.

Kunibert Meise hat 22 Jahre die Liboriusschule geleitet. Nun ist er in den Ruhestand gegangen.

Paderborn (WB). An seinem 65. Geburtstag ist Kunibert Meise in den Ruhestand verabschiedet worden. Er hat 22 Jahre die Liboriusschule in Paderborn geleitet.

Zur Feier waren die Schulgemeinde, Vertreter der Elternschaft sowie des Fördervereins gekommen, um sich bei ihm für seine Verdienste während seiner Amtszeit als Schulleiter zu bedanken. Zu den Gästen zählten Vertreter der Schulaufsicht und des Schulträgers sowie ehemalige Kollegen, die ihn auf seinem beruflichen Weg begleitet haben, und zwei Schüler seiner ersten Klasse, als er an der Westfälischen Schule für Körperbehinderte 1977 seinen Dienst als Sonderpädagoge antrat. Im Februar 1996 wurde Kunibert Meise Schulleiter.

Zu seiner Verabschiedung kamen nicht nur seine Frau Hildegard, sondern auch seine Söhne mit Familien, die eigens aus Berlin und Mali angereist waren.

Leitende Regierungsschuldirektorin Rita Lackmann und Annette Traud als vom Schulträger vertretene Referatsleiterin der LWL-Schulen bedankten sich mit anerkennenden und warmherzigen Worten. Umrahmt wurden die Reden von viel Musik und Gesang. Als musikalische Einstimmung gab es Instrumentalmusik – und gleich nach der Begrüßung stimmten die »Liboribeats«, die Schülerband der Liboriusschule, ihren eigens für den scheidenden Schulleiter geschriebenen Song an.

Ein farbenfroher Tanz der Drittklässler und auch das Torwandschießen gegen Viert- und Sechstklässler erfreute alle Zuschauer. Zu Gehör kam auch der Schulchor und ein persönliches Ständchen auf Kunibert Meise. Das Geschenk des Kollegiums wurde von einer Gruppe von Elektrorollstuhlfahrern überbracht, die er lange in seinem Sportunterricht gefördert hat. Zu den Klängen des »Sonderzugs nach Pankow« rollte die Gruppe in Zugformation vor und brachte ihm die Tickets für den »Sonderzug zur Hauptstadt«, ein Wochenende mit einem Konzert der Berliner Philharmoniker.

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