Do., 08.03.2018

Ausstellungseröffnung in der Galerie Bilderbogen Neue Nachbarn in der Südstadt

Freuen sich über die Ausstellungseröffnung (von links): Lukas Günther (Paderborner Kreaturen), Emre Erol (Bundesfreiwilligendienstler), Lena Raschper (stellv. Leiterin Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten), Sozialarbeiterin Anja Dick, Fotograf Jan Bargfrede, stellv. Bürgermeister Dietrich Honervogt, Verena Kopp (Leiterin der Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten), Yannis Krone (Quartiersmanager AWO), und Simone Lenz (stellv. Mitglied im Kulturausschuss).

Freuen sich über die Ausstellungseröffnung (von links): Lukas Günther (Paderborner Kreaturen), Emre Erol (Bundesfreiwilligendienstler), Lena Raschper (stellv. Leiterin Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten), Sozialarbeiterin Anja Dick, Fotograf Jan Bargfrede, stellv. Bürgermeister Dietrich Honervogt, Verena Kopp (Leiterin der Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten), Yannis Krone (Quartiersmanager AWO), und Simone Lenz (stellv. Mitglied im Kulturausschuss).

Paderborn (WB). »Neue Nachbarn in der Paderborner Südstadt« sind in einer gleichnamigen Wanderausstellung zu sehen. Sie macht derzeit in der Galerie Bilderbogen Station.

Der stellvertretende Bürgermeister Dietrich Honervogt eröffnete die Ausstellung in der Paderborner Stadtverwaltung. Rund 18 Fotografien von Geflüchteten und Engagierten aus dem Stadtviertel sind in einem gemeinsamen Projekt der Paderborner Kreaturen, der Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten und der AWO entstanden. Zusammen mit kurzen Statements der Porträtierten werden die Bilder von Fotograf Jan Bargfrede in der Ausstellung gezeigt. Im Rahmen des Projekts wurde von Verena Kopp, Leiterin der Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten, eine aktivierende Befragung durchgeführt, die dazu diente die möglichen Bedarfe im Sozialraum aus Betroffenenperspektive aufzuzeigen und die Vernetzung zwischen Geflüchteten und anderen Quartiersbewohnern zu fördern.

Dietrich Honervogt stellte die Wichtigkeit der Quartiersarbeit heraus, die sich die Verbesserung der Integrationspotenziale der Geflüchteten zum Ziel gesetzt hat. Weiterhin bedankte er sich bei allen, die die Quartierarbeit unterstützen. Der stellvertretende Bürgermeister erhofft sich, dass die Ausstellung zum Abbau von Vorurteilen gegenüber Geflüchteten beiträgt.

Verena Kopp erklärte, dass den Flüchtlingen mit dem Projekt Wertschätzung entgegengebracht werde. Sie stellte dar wie wichtig der Schritt vom Übergangswohnheim zum Quartier für Geflüchtete sei, da dieser zum Gelingen der Integration beitrage. Deshalb zählt die Unterstützung bei der Wohnungssuche auch zu den Hauptaufgaben der Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten. Kopp verwies darauf, dass zusätzlich die Quartiere durch die kulturelle Vielfalt profitierten. Für den Quartiersmanager des AWO Kreisverbandes Paderborn, Yannis Krone, steht im Vordergrund, dass jeder Bürger bei der Quartiersentwicklung mitwirken kann. Er sieht die Befragung, die im Rahmen des Projekts durchgeführt wurde, als einen guten Weg an, um die Meinung der Geflüchteten und der Ehrenamtlichen zu erfahren.

Der Fotograf Jan Bargfrede von den Paderborner Kreaturen bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er erklärte, dass der Zeitpunkt des Projekts gut gewählt wurde, da dem Nachlassen des öffentlichen Blicks auf die Flüchtlingsthematik entgegengewirkt werden müsse. Die Initiatoren der Ausstellung waren sich einig, dass die Ausstellung der breiten Bevölkerung zugänglich gemacht werden sollte, damit sich diese über den Entwicklungsstand der Integration informieren könne.

Bereits Anfang Oktober wurde die Wanderausstellung beim Willkommenstag im Paderborner Rathaus eröffnet. Der Beigeordnete Wolfgang Walter hob dabei das vorbildliche soziale Miteinander in der Südstadt hervor. »Die Südstadt stellt ein gutes Beispiel für gelingende Integration dar«, so Walter.

Bis zum 27. März haben interessierte Bürger noch Gelegenheit, die Ausstellung auf dem Bürgermeisterflur zu den regulären Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zu besuchen.

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