Do., 08.03.2018

Rathaus- und Marienplatz werden freigegeben Verkehrsversuch für Radler beginnt

Durch die Öffnung des Rathausplatzes und der Marienstraße für den Radverkehr möchte die Stadt Paderborn die Bedingungen für den Radverkehr in Paderborn verbessern.

Durch die Öffnung des Rathausplatzes und der Marienstraße für den Radverkehr möchte die Stadt Paderborn die Bedingungen für den Radverkehr in Paderborn verbessern. Foto: Stadt Paderborn

Paderborn (WB). Ab sofort sind der Rathaus- und Marienplatz für Radfahrer vorerst ganztägig freigegeben. Hierbei handelt es sich um einen Verkehrsversuch.

Ein Jahr lang haben Radfahrer jetzt die Möglichkeit, die Innenstadt auf der Verbindungsachse Kamp – Marienstraße durchgängig zu befahren. Bisher war dies nur in der Zeit von 20 bis 9 Uhr erlaubt. Zu den Veranstaltungen, wie dem Frühlingsfest oder dem Weihnachtsmarkt, gilt die Regelung nicht.

Bei der Benutzung sei zu beachten, dass Fußgänger Vorrang haben und das Verkehrsgeschehen bestimmen. Es gelte daher Schrittgeschwindigkeit, schreibt die Stadt. Im Zweifel müsse das Fahrrad geschoben werden.

Im Versuchszeitraum soll der Verkehr verstärkt durch die Polizei und durch BOSS-Streifen kon­trolliert werden. Neben der angepassten Verkehrsbeschilderung werde zur Verdeutlichung der veränderten Situation Radfahrerpiktogramme im Streckenverlauf markiert.

Damit die Radfahrer am Übergang vom Marienplatz zur Marienstraße nach dem abschüssigen Abschnitt die Vorfahrt beachten, wird dort eine auffällige Markierung aufgebracht. Zusätzlich wird ein Hinweisschild aufgestellt, das an das zu beachtende Schritttempo erinnert.

Zeige sich nach Abschluss und Bewertung des Verkehrsversuches, dass die Mitbenutzung durch die Radfahrer in diesem Bereich verträglich ist, könne die Regelung verstetigt werden, macht die Stadt deutlich.

Die Maßnahme, die auch Bestandteil des Innenstadtverkehrskonzeptes ist, wurde am »Runden Tisch Radverkehr« abgestimmt und durch den Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt beschlossen. Mit zahlreichen Optimierungen im Radverkehrsnetz möchte die Stadt Paderborn die Bedingungen für Radfahrer verbessern und darauf hinwirken, den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehrsaufkommen zu erhöhen.

Dies soll sich auf mehrfache Weise positiv auswirken: »Radfahren ist gesünder, man bewegt sich klimaschonend fort und nimmt weniger Platz im Straßenraum in Anspruch. Auch im Hinblick auf die Feinstaubbelastung und die Belastung der Innenstädte mit Stickstoffoxiden schneidet das Rad deutlich besser ab als jedes andere Verkehrsmittel«, teilt die Stadt mit.

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