Sa., 07.05.2016

Einige Schreiben sind wie Abschiedsbriefe formuliert - Täter zwangen Opfer wohl dazu Zettel von Opfern gefunden

Hinter dieser Tür geschah Furchtbares.

Hinter dieser Tür geschah Furchtbares. Foto: dpa

Höxter  (WB/ca). Beamte der Mordkommission haben im »Horror-Haus« in Höxter etliche Schreiben von Frauen gefunden, die offenbar dort eingesperrt waren.

Darin bestätigen diese Frauen, alles »freiwillig« erlitten zu haben. Andere Schreiben sind als Abschiedsbriefe formuliert. Die Polizei nimmt an, dass Wilfried W. seine Opfer zwang, diese Texte zu verfassen, um im Falle seiner Festnahme darauf zu verweisen.

Er wollte wohl unbedingt verhindern, noch einmal ins Gefängnis zu müssen. 1995 war Wilfried W. in Paderborn zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden, weil er seine erste Ehefrau zusammen mit seiner Geliebten eingesperrt und gequält hatte. Angelika B., die Ex-Frau von Wilfried W., versucht offenbar, ihren Komplizen zu entlasten. Sie hat ausgesagt, dass er sie nie gezwungen habe, andere Frauen zu quälen. Angelika B. wird als eiskalt beschrieben.

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