Mo., 09.05.2016

Spurensuche auf Hof in Höxter-Bosseborn geht weiter Neue Hinweise auf weitere misshandelte Frauen

Am Montag ging die Spurensuche in Höxter-Bosseborn weiter.

Am Montag ging die Spurensuche in Höxter-Bosseborn weiter. Foto: Harald Iding

Höxter (dpa).  Nach den tödlichen Quälereien im sogenannten Horror-Haus von Höxter weitet sich der Kreis möglicher weiterer misshandelter Frauen aus. Die Ermittler konnten bislang deutschlandweit vier Frauen identifizieren, die von den beiden heute 46 und 47 Jahre alten Tatverdächtigen in den vergangenen Jahren misshandelt worden sein sollen.

Die Polizei habe Kontakt zu den mutmaßlichen Opfern aufgenommen, teilten die Bielefelder Ermittler am Montag mit.

Unter den vier lebenden Frauen ist auch der Fall einer 51-Jährigen aus dem Großraum Berlin, über den die Polizei bereits in der vergangenen Woche informiert hatte. Von sich aus habe sich kein weiteres Opfer gemeldet, sagte eine Sprecherin.

Die Zahl der Telefon-Hinweise zu dem Fall stieg derweil auf 50. Außerdem haben sich aus den Ermittlungen heraus neue Hinweise auf weitere Misshandlungen ergeben. Die Identitäten dieser Frauen sei noch nicht abschließend geklärt, hieß es.

Die Spurensuche auf dem Gehöft in Bosseborn ging zum Wochenanfang weiter. Die Räume müssten weiterhin leergeräumt werden. »Zum anderen können die Beamten jetzt gezielter Hinweisen aus den Vernehmungen nachgehen und konkret Spuren sichern«, sagte die Polizeisprecherin.

Lesen Sie mehr zum Thema am Dienstag, 10. Mai, im WESTFALEN-BLATT.

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