Mi., 11.05.2016

Oberstaatsanwalt Ralf Meyer: »Was geschah vor dem Umzug nach Höxter?« Mordkommission untersucht Zeitraum ab 1999

Beamte bei der Spurensicherung in der Scheune.

Beamte bei der Spurensicherung in der Scheune. Foto: Harald Iding

Von Christian Althoff

Höxter (WB). Zwei zu Tode misshandelte Frauen und weitere Opfer, die die Qualen überlebt haben: Durch das umfangreiche Geständnis von Angelika B. (47) wissen die Ermittler im Großen und Ganzen, was das »Horrorpaar« in Höxter getrieben hat. Aber was war in den Jahren zuvor?

»Die Zeit von der Hochzeit im Jahr 1999 bis zum Umzug nach Höxter 2010 ist für uns noch ein schwarzes Loch«, sagte am Dienstag Oberstaatsanwalt Ralf Meyer aus Paderborn. Es habe für ihn eine gewisse Priorität, sich jetzt auch diesen Zeitraum anzusehen. »Da müssen wir ran«, sagte Meyer.

Der Oberstaatsanwalt hat sich das Urteil des Schöffengerichts Paderborn besorgt, mit dem Wilfried W. (46) im August 1995 zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden war: wegen gefährlicher Körperverletzung, Freiheitsberaubung und sexueller Nötigung.

Für die Ermittler ist es lebensfremd anzunehmen, dass Wilfried W. seine 1995 offenbar gewordene sadistische Neigung nach der Haftentlassung mehr als ein Jahrzehnt unterdrückt hat und erst in Höxter wieder damit angefangen haben soll, Frauen zu misshandeln.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch, 11. Mai, im WESTFALEN-BLATT.

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