Fr., 13.05.2016

Eigentümerfamilie wünscht sich ein Gedenkkreuz am Saatweg 6 in Höxter-Bosseborn Das »Horror-Haus« soll abgerissen werden

Vor zwei Wochen, als wohl noch niemand das Ausmaß des Verbrechens erahnte, entstand dieses Foto am Saatweg 6 in Höxter-Bosseborn. Heute ist das Haus von einem dichten Sichtschutzzaun umgeben, hinter dem die Spurensicherung viele Tage intensiv gearbeitet hat.

Vor zwei Wochen, als wohl noch niemand das Ausmaß des Verbrechens erahnte, entstand dieses Foto am Saatweg 6 in Höxter-Bosseborn. Heute ist das Haus von einem dichten Sichtschutzzaun umgeben, hinter dem die Spurensicherung viele Tage intensiv gearbeitet hat. Foto: Althoff

Von Michael Robrecht

Höxter (WB). Das »Horror-Haus« von Höxter-Bosseborn soll abgerissen werden. Die Eigentümerfamilie möchte nach Abschluss der Ermittlungen das weltweit bekanntgewordene Gebäude, das jetzt untrennbar mit dem Martyrium von Frauen verbunden ist, zügig beseitigen.

»Gut, dass meine verstorbenen Eltern das grausame Drama nicht mehr miterleben mussten, das sich in ihrem Heim abgespielt hat«, sagt Hauseigentümerin Annette T. Die 48-jährige und ihre drei Geschwister hatten als Erbengemeinschaft den kleinen Hof seit 2010 an das Paar Angelika B. (47) und Wilfried W. (46) vermietet.

Annette T. und ihr Sohn Oliver (21) berichten, dass das Paar die Miete jeden Monat pünktlich und in kleinen Scheinen an der Haustür bei ihnen bezahlt habe. Etwas weniger als 500 Euro Kaltmiete mussten Angelika B. und Wilfried W. abliefern. »Recht wortkarg und auffällig schnell haben sie das Geld immer übergeben.«

Vereinbart war ein Mietkauf: Hätte das Paar bis Ende 2017 die Miete gezahlt, wäre ihm das Haus überschrieben worden. Bei zwei Monaten Mietrückstand sollte diese Vereinbarung aber nichtig sein, und das wird sie jetzt.

»Ins Gespräch sind wir mit dem Paar in den vergangenen Jahren kaum noch gekommen, obwohl wir unsere Scheune mit Autoreifen, Traktor und Gartengerätschaften wie Sägen direkt am Haus Nummer 6 noch weiter selbst genutzt haben«, sagt Oliver T.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag, 13. Mai, im WESTFALEN-BLATT.

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