Mo., 23.05.2016

Ermittler überprüfen die Aussage der Verdächtigen Angelika B. – mit Video Leichenspürhunde suchen in Bosseborn nach Überresten von Opfer

Ermittler mit einem Leichenspürhund in Höxter-Bosseborn.

Ermittler mit einem Leichenspürhund in Höxter-Bosseborn. Foto: Harald Iding

Höxter (dpa). Im Fall der Misshandlungen von Höxter-Bosseborn hat die Polizei damit begonnen, mit Leichenspürhunde an einer Landstraße nach Überresten der vermutlich zu Tode gequälten Annika F. zu suchen. Auf einem zwei Kilometer langen Straßenabschnitt in der Nähe des Hauses der mutmaßlichen Täter Angelika B. und Wilfred W. suchten die Ermittler am Montagmorgen nach Knochen- oder Zahnfragmenten des Opfers.

Damit gehen die Ermittler einer Aussage der verdächtigen Angelika B. nach.

Diese hatte angegeben, gemeinsam mit ihrem 46-jährigen Ex-Mann die Leiche der Frau aus Niedersachsen im Jahr 2014 zerstückelt, Körperteile im Kachelofen verbrannt und die Asche dann am Straßenrand verteilt zu haben. »Nach so vielen Jahren ist es aufgrund von Witterung nicht sehr wahrscheinlich etwas zu finden, aber wir wollen alles versuchen«, sagte eine Polizeisprecherin am Montag.

Der 46-Jährige und die 47-Jährige stehen im Verdacht, jahrelang Frauen per Kontaktanzeige nach Höxter gelockt zu haben. Nach den bisherigen Ermittlungen gehen Polizei und Staatsanwaltschaft von acht Opfern aus. Zwei Frauen aus Niedersachsen kamen ums Leben.

Lesen Sie mehr am Dienstag, 24. Mai, im WESTFALEN-BLATT.

Unsere Videoreportage aus Höxter-Bosseborn:

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4025328?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F4078537%2F