Di., 20.12.2016

In Paderborn findet der sechste Prozesstag statt Angeklagte im Fall Höxter: Aussage wird auf Widersprüche abgeklopft

Die Angeklagte Angelika W. und Anwalt Peter Wüllner.

Die Angeklagte Angelika W. und Anwalt Peter Wüllner. Foto: Oliver Schwabe

Paderborn/Höxter (dpa). Im Prozess um das »Horror-Haus« von Höxter-Bosseborn soll an diesem Dienstag die Befragung der Angeklagten fortgesetzt werden.

Die Richter am Paderborner Landgericht wollen am letzten Verhandlungstag in diesem Jahr bisherige Aussage von Angelika W. (47) erneut auf Details abklopfen. Auf diese Weise sollen mögliche Widersprüche zu ihren bisherigen Angaben bei der Polizei offengelegt werden.

Gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Wilfried W. (46) soll Angelika W. jahrelang mehrere Frauen nach Ostwestfalen gelockt und sie anschließend schwer misshandelt haben. Zwei Frauen aus Niedersachsen überlebten das Martyrium nicht. Seit Oktober muss sich das Duo wegen zweifachen Mordes durch Unterlassen verantworten.

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