Mo., 09.01.2017

Landgericht Paderborn setzt Befragung von Angelika W. fort »Horror-Haus«: Prozess geht weiter

Die Angeklagte Angelika W. mit ihrem Anwalt Peter Wüller. Bisher hat sie bereitwillig ausgesagt.

Die Angeklagte Angelika W. mit ihrem Anwalt Peter Wüller. Bisher hat sie bereitwillig ausgesagt. Foto: Oliver Schwabe

Paderborn (dpa). Auch im neuen Jahr setzt das Landgericht Paderborn im Mordprozess um die Geschehnisse im sogenannten »Horror-Haus« von Höxter-Bosseborn die Befragung der Angeklagten fort.

Die 47-jährige Angeklagte Angelika W. wird am Dienstag, 11. Januar, den sechsten Tag in Folge zu den tödlichen Misshandlungen an mehreren Frauen aussagen.

Gemeinsam mit ihrem mitangeklagten Ex-Mann Wilfried W. (46) soll sie über Jahre hinweg mehrere Frauen in das Haus in Höxter-Bosseborn gelockt und dort körperlich wie psychisch gequält haben.

Zwei Frauen starben nach den tödlichen Misshandlungen.

In ihrer bisherigen Aussage hat Angelika W. sich selbst wie auch ihren Ex-Mann schwer belastet. Sie gab an, einen Großteil der Misshandlungen selbst verübt, dabei aber im Sinne ihres Mannes gehandelt zu haben.

Auch warf sie ihm vor, selbst Opfer seiner Gewalttaten geworden zu sein. Er schweigt bislang vor Gericht, sieht sich aber seinem Anwalt zufolge nicht als Haupttäter.

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