Di., 07.02.2017

Aussage soll ab 9 Uhr fortgesetzt werden Angelika W. sagt weiter aus

Angelika W. mit ihrem Anwalt.

Angelika W. mit ihrem Anwalt. Foto: Christian Althoff

Paderborn (dpa).  Im Prozess um die tödlichen Misshandlungen im sogenannten Horrorhaus von Höxter setzt die Angeklagte Angelika W. am Dienstag (9 Uhr) ihre Aussage fort.

Vor dem mittlerweile zehnten Prozesstag hatten die Richter am Paderborner Landgericht die 48-Jährige bereits ausführlich zu grausamen Details befragt. Stück für Stück klopft das Gericht ihre Aussagen auf Glaubwürdigkeit und mögliche Widersprüche ab. Gemeinsam mit ihrem mitangeklagten Ex-Mann Wilfried W. (46) soll sie über Jahre hinweg mehrere Frauen in ein Haus ins ostwestfälische Höxter gelockt und schwer misshandelt haben. Zwei Frauen überlebten nicht.

In der Vorwoche waren erstmals Nachbarn aus Höxters Stadtteil Bosseborn und eine Bekannte einer der getöteten Frauen aus Niedersachsen vernommen worden. Wilfried W. schweigt bislang vor Gericht. Die Anklage lautet auf zweifachen Mord durch Unterlassen sowie mehrfache Körperverletzung .

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