Mo., 27.02.2017

Aussage soll am 7. März nachgeholt werden Kranke Beisitzerin: Aussage von Wilfried W. im Mordprozess verschoben

Wilfried W.s Aussage muss verschoben werden.

Wilfried W.s Aussage muss verschoben werden. Foto: Besim Mazhiqi

Paderborn (dpa). Die mit Spannung erwartete erste Aussage des Angeklagten Wilfried W. im Prozess um das »Horror-Haus« von Höxter wird wegen einer kranken Beisitzerin verschoben.

Der insgesamt 13. Verhandlungstag müsse auf den 7. März verschoben werden, sagte der Vorsitzende Richter Bernd Emminghaus am Landgericht Paderborn am Montag.

Im Prozess um die tödlichen Misshandlungen in Höxter hatte der 47-jährige Angeklagte bislang nur den Ausführungen seiner Mitangeklagten Angelika W. zugehört, sich Notizen gemacht und mit dem Kopf geschüttelt.

Wilfried W. und Angelika W. sollen über Jahre hinweg gemeinsam mehrere Frauen in ein Haus nach Ostwestfalen gelockt und dort schwer misshandelt haben. Zwei Frauen starben infolge der Quälereien. Die Anklage lautet auf Mord durch Unterlassen und mehrfache Körperverletzung .

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4666002?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F4078537%2F