Di., 28.03.2017

»Horror-Haus« von Höxter: Prozesstag 15 im Landgericht Paderborn Wilfried W. will weiter aussagen

Wilfried W. und seine Verteidiger.

Wilfried W. und seine Verteidiger. Foto: Oliver Schwabe

Paderborn (dpa/lnw). Im Prozess um die Ereignisse im sogenannten Horror-Haus von Höxter wird am Dienstag (9 Uhr) der Angeklagte Wilfried W. weiter befragt.

Er soll zusammen mit seiner Ex-Frau über Jahre hinweg Frauen in sein Haus nach Höxter-Bosseborn gelockt und dort schwer misshandelt haben. Zwei Frauen aus Uslar und Bad Gandersheim starben infolge der tödlichen Quälereien.

In der vergangenen Woche hatte Wilfried W. vor dem Landgericht Paderborn bereits über die von Problemen und Streit geprägte Beziehung zu seiner Ex-Frau Angelika ausgesagt. Das Duo muss sich seit Oktober wegen zweifachen Mordes durch Unterlassen verantworten.

Der 47-Jährige stellt sich bislang als Mitläufer und seine Ex-Frau als treibende Kraft bei den Gewalttätigkeiten dar. Angelika W. hingegen hatte sich in ihrer umfangreichen Aussage zwar auch selbst belastet, Wilfried W. aber als gewalttätige Triebkraft hinter den Misshandlungen charakterisiert, nach dessen Wünschen sie gehandelt habe.

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