Fr., 24.11.2017

»Horror-Haus«: Gericht sagt Verhandlungstag ab Gutachter weiter krank: Verhandlung im Mordprozess Höxter fällt aus

Das Land- und Amtsgericht in Paderborn: Hier wird der Prozess um das sogenannte »Horror-Haus« verhandelt.

Das Land- und Amtsgericht in Paderborn: Hier wird der Prozess um das sogenannte »Horror-Haus« verhandelt. Foto: Jörn Hannemann (Archiv)

Paderborn/Höxter (dpa). Das Landgericht Paderborn hat den nächsten Verhandlungstag im Prozess um die tödlichen Misshandlungen im sogenannten »Horror-Haus« von Höxter-Bosseborn abgesagt.

Einem Gerichtssprecher zufolge meldete sich der psychiatrische Gutachter Michael Osterheider für Dienstag erneut krank. Damit ist offen, wie das Verfahren weitergeführt wird. Osterheider soll im Auftrag des Gerichts den Angeklagten Wilfried W. beurteilen.

 Der Gutachter hatte sich in dem Prozess in Widersprüche verwickelt, so dass der Verteidiger des Angeklagten seine Absetzung forderte. Vor einer Entscheidung soll Osterheider sich zu den Vorwürfen äußern.

Wilfried W. und seine Ex-Frau Angelika W. sind wegen Mordes durch Unterlassen angeklagt. Nach vorläufigen Gutachten sind beide Angeklagten schuldfähig.

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