Di., 09.01.2018

Prozesstag 38: Opfer von 1995 soll aussagen - Prozess soll fortan alle 14 Tage stattfinden Gutachterin will erste Ehefrau und Geliebte von Wilfried W. hören

Der erste Verhandlungstag 2018.

Der erste Verhandlungstag 2018. Foto: Ludmilla Ostermann

Von Ludmilla Ostermann

Paderborn/Höxter (WB). Der erste Prozesstag im neuen Jahr hat begonnen. Im Prozess um das »Horror-Haus« von Höxter-Bosseborn geht es am 38. Verhandlungstag um die Terminplanung und mögliche weitere Zeugen.

Der vorsitzende Richter Bernd Emminghaus schlägt vor, die Sitzungen in einem 14-tägigen Turnus zu gestalten. Der nächste Termin wäre entsprechend der 23. Januar. Dann ist der Gutachter des Stiefvaters von Wilfried W. geladen. 

Gutachterin Nahlah Saimeh äußert sich zum Stand der Gespräche mit dem Angeklagten Wilfried W. »Es läuft problemlos. Ich habe auch das Gefühl, dass Herr W. das ebenso empfindet.« Bislang sei die erste Eheschließung besprochen worden, konkrete Inhalte des Prozesses jedoch noch nicht.Ende Januar will die Psychologin jedoch mit der Exploration fertig sein. 

Saimeh regt auch an, die frühere Ehefrau des Angeklagten zu laden. Sie wurde 1995 von Wilfried W. misshandelt. An seiner Seite stand damals eine Geliebte. Auch sie soll aussagen.  

Nach kaum 30 Minuten ist der erste Prozesstag im neuen Jahr beendet.

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