Sa., 19.07.2014

20. Parade zum Christopher-Street-Day Schräg, schrill, bunt

Christopher-Street-Day in Bielefeld: Der Umzug endete am Siegfriedplatz.

Christopher-Street-Day in Bielefeld: Der Umzug endete am Siegfriedplatz. Foto: Bernhard Pierel

Bielefeld (WB/sas). Schräg, schrill, bunt: So ist der Christopher-Street-Day (CSD) in Bielefeld auch in diesem Jahr gefeiert worden. »Wir können auch anders« hieß es im 20. Jahr der Parade, die am Samstagmittag in der Altstadt begann und mit einem großen Fest auf dem Siegfriedplatz endete.

Der Tag erinnert an den ersten Aufstand Homosexueller gegen wiederholte, gewalttätige Polizeirazzien in New York: Der nahm seinen Anfang in der Stonewall Bar in der Christopher Street am 28. Juni 1969. Alljährlich wird dieser Tag in vielen Städten begangen: als Mahnung und Kampf um die Akzeptanz sexueller Vielfalt, wie Peter Struck vom Netzwerk lesbischer und schwuler Gruppen in Bielefeld sagt.

Insofern ist der Christopher-Street-Day ein Feier-Tag, zugleich aber geht es noch immer darum, Anerkennung zu erringen: Jeder Dritte lehnt Menschen, die homosexuell leben, ab.

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