Mi., 27.08.2014

Boxmanager organisiert Kundgebung - Verlegung auf den 13. September Protest der Jesiden geht weiter

Bereits Anfang August trafen sich mehrere tausend Jesiden in Bielefeld, um gegen die Verfolgung und Ermordung von Mitgliedern ihrer Glaubensgemeinschaft durch die Terrorgruppe IS zu demonstrieren. (Archivfoto)

Bereits Anfang August trafen sich mehrere tausend Jesiden in Bielefeld, um gegen die Verfolgung und Ermordung von Mitgliedern ihrer Glaubensgemeinschaft durch die Terrorgruppe IS zu demonstrieren. (Archivfoto) Foto: Wolfgang Büscher

Bielefeld (WB/sas). Zu einer weiteren Kundgebung gegen die Verfolgung der Jesiden im Irak und in Syrien ruft der Bielefelder Boxmanager Iskender Kartal auf: Er hat die Veranstaltung zunächst für diesen Freitag um 17 Uhr auf dem Bielefelder Rathausvorplatz angemeldet. Aus organisatorischen Gründen wurde diese nun auf den 13. September verlegt.
 

»Ich denke, dass Tausende kommen, um zu protestieren«, sagt Kartal. Eingeladen hat er auch Oberbürgermeister Pit Clausen. Redner bei der Veranstaltung werden ein jesidischer Prediger und Johann Roumee vom Zentralverband der assyrischen Vereinigungen sein. Kartal ist Manager des deutsch-kubanischen Boxers Yoan Pablo Hernandez, IBF-Weltmeister im Cruisergewicht. Dieser hatte bei seinem letzten Kampf seine Solidarität mit den Jesiden gezeigt und ein entsprechendes T-Shirt übergestreift.

Die bislang größte Kundgebung in Bielefeld gegen die Verfolgung der Jesiden hatte es am 9. August gegeben, als mehr als 6000 Menschen in der Stadt demonstrierten.

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