Mo., 22.06.2015

1050 Sportler kämpfen bei den Bethel Athletics um Zentimeter und Sekunden – und haben Spaß »Anders ist normal«

Beifall von Sportlern, Zuschauern und Ehrengästen wie Oberbürgermeister Pit Clausen und Bethel-Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl, als die Fackelträgerinnen Chantal Schmidt (Tanz) und Silvia Ritzinger (Basketball)  die »Olympische Flamme«  der Bethel Athletics  auf dem Sportplatz Gadderbaum entzünden.

Beifall von Sportlern, Zuschauern und Ehrengästen wie Oberbürgermeister Pit Clausen und Bethel-Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl, als die Fackelträgerinnen Chantal Schmidt (Tanz) und Silvia Ritzinger (Basketball) die »Olympische Flamme« der Bethel Athletics auf dem Sportplatz Gadderbaum entzünden. Foto: Bernhard Pierel

Von Burgit Hörttrich

Bielefeld (WB). Die Eröffnung dauert eine gute Stunde. Und so feierlich sie auch ist – die Sportler werden ungeduldig. Sie wollen auf die Laufbahn, auf den Fußballplatz, den Golfkurs oder  aufs Tanzparkett.

Die 19. Bethel Athletics  werden, nach einem »Ausflug« auf das Sportgelände an der Universität im Stadtjubiläumsjahr – wieder in Gadderbaum ausgetragen.  1050 Athleten, gut die Hälfte  nicht aus Bielefeld, hatten gemeldet. Die weitesten Anreisen hatten junge Sportler aus dem polnischen Rzeszów und dem russischen Nowgorod.  In zehn Sportarten  konnten sich die Athleten messen: von Judo bis zum Reiten,  vom Tanzen bis zum Fußball, von Boule bis Golf.

Olympia-Pfarrerin Claudia Rudolf  ergänzte die Bethel-Vision »Gemeinschaft verwirklichen« mit  dem Satz »Anders ist normal«: »Menschen sollen nicht über ihre Defizite definiert werden, sondern über das, was sie können.« Unverzichtbar: der Einsatz des Fallschirmspringerteams Nordrhein-Westfalen. Ralf Schlacht, Tom Brand und Peter Vohwinkel bringen  (symbolisch) die Olympische Flamme, die Fackelträgerinnen Chantal Schmidt und Silvia Ritzinger schaffen es im ersten Versuch, das Feuer in der Schale zu entzünden. Zeugen sind unter anderem Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der von Bodelschwinghschen Stiftungen,  Arminia-Präsident Hans-Jürgen Laufer und Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen, der als »Obergastgeber«  bezeichnet wird. Clausen  darf feierlich erklären: »Die Spiele sind eröffnet.« Sängerin Melanie Forgeron vom Theater Bielefeld singt – nach 2014 zum zweiten Mal – die Europahymne.  Clausen: »Gänsehaut pur.«

Dann aber wollen die Sportler endlich zeigen, was sie können.  Beim Fußball-Turnier  werden die Torschützen  ebenso gefeiert wie die Judoka, denen es gelingt, den Gegner zu bezwingen oder die Werfer wie Jana, die 5,90 Meter schafft und  mit einem »Super!« gelobt wird. Dr. Lutz Worms, Leitender Arzt des Bewegungs- und Sporttherapeutischen Dienstes  Bethel und die treibende Kraft hinter den Bethel Athletics, schaut sich an jeder Wettkampfstätte um, applaudiert den Sportlern, lobt die Wettkampfrichter für ihr Engagement und  ist dankbar  dafür, dass  erneut viele Bielefelder Schulen dazu beitragen, dass  das Ereignis reibungslos verläuft. Schließlich ist die Organisation der Bethel Athletics  eine Mammutaufgabe.

Die Sportler müssen transportiert werden  – zum Beispiel zum Aquawede oder  zur Reitanlage in Bethel, sie müssen versorgt werden und vor allem: Die Siegerehrungen müssen laufen wie am Schnürchen.  Schließlich sind die Medaillen für die allermeisten der Teilnehmer der schönste Lohn. Bethel ist zwischen Rehwiese und Ebenezerweg eine  große Sportlandschaft, in der es auch jede Menge Möglichkeiten zur Unterhaltung gibt. Nicht jeder Wettbewerb ist  so ernst wie der Erwerb des Fußballabzeichens. Die wettbewerbsfreien Angebote reichen von der Kistenrutsche bis  zum Beach-Volleyball. Und zum Schluss steigen 1000 Ballons in den Himmel.

Die nächsten Bethel Athletics sind am 2. Juli 2016.

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