Mi., 06.01.2016

Polizei nimmt Männer wegen Diebstählen fest Übergriffe auch im Bielefelder Bahnhofsviertel

Projekt sichere Innenstadt: Die Polizei ist seit Jahren jedes Wochenende am Bielefelder Boulevard im Großeinsatz.

Projekt sichere Innenstadt: Die Polizei ist seit Jahren jedes Wochenende am Bielefelder Boulevard im Großeinsatz. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/hz). Auf dem Boulevard im Neuen Bahnhofsviertel in Bielefeld ist es in der Silversternacht ebenfalls zu Übergriffen gekommen.

Dort hielten sich zeitweise bis zu 150 Marokkaner und Algerier in kleineren Gruppen auf. Zwischen ihnen kam es laut Polizei zu Auseinandersetzungen. »Wir waren massiv präsent und haben mit Sicherheit etwas Schlimmeres verhindert«, sagte ein Polizeisprecher.

Disco- und Kneipenbesitzer hatten die Polizei zur Hilfe gerufen, um ihr Hausrecht durchzusetzen. Die Gastronomen verwehrten den aggressiven Migranten den Zutritt zu ihren Lokalitäten, was diese nicht hätten akzeptieren wollen.

Frauen, die von Antanzdieben bedrängt worden seien, hätten von einer unangenehmen körperlichen Nähe der Täter berichtet, die teilweise versucht hätten, die Frauen zu küssen.

Polizei und Sicherheitsdienste bestätigten jedoch, dass es am Boulevard keine massiven sexuellen Übergriffe von Migranten auf Frauen gegeben habe wie in Köln.

Die Polizei registrierte im Bahnhofsviertel einen Autoaufbruch, sechs Diebstähle, eine Körperverletzung am Eingang einer Disco und zwei Diebstähle durch Antanzen. Drei Tatverdächtige (19, 23, 29) aus Marokko und Algerien wurden wegen Diebstählen festgenommen. »Das Deliktaufkommen spricht für eine normale Silvesternacht«, sagte der Polizeisprecher.

Anmerkungen der Redaktion:

Kenntnis von den Vorfällen am Boulevard in der Silvesternacht hat diese Zeitung erst am Dienstag durch eigene gezielte Nachfragen bei der Polizei erhalten. Die Veröffentlichung erfolgte umgehend in der nächsten erreichbaren Ausgabe.

In der derzeitigen Debatte über Übergriffe auf Frauen in mehreren deutschen Großstädten in der Silvesternacht geht es auch um die Frage, ob es sich um vergleichbare Ereignisse handelt. Dabei spielt es eine Rolle, ob von organisierter Kriminalität oder Bandenbildung auszugehen ist. In diesem Zusammenhang spüren wir wie viele deutsche Medien auch der Frage nach, was die Tatverdächtigen bzw. die von Zeugen beobachteten Menschengruppen an den Tatorten gemeinsam haben. Ziel ist ausdrücklich keine pauschale Verdächtigung von Menschen gleicher ethnischer Herkunft, sondern die schlichte Beschreibung von nach derzeitigem Kenntnisstand gesicherten Fakten.

Kommentare

Sylvester/jetzt reicht es aber endgültig !!!

Das kann doch alles nicht wahr sein , das solche Zustände verschwiegen werden. Das sollte man juristisch
prüfen ob man dies ahnden kann. Ich habe eine 25 jährige Tochter die auch regelmäßig in die Stadt geht ,
ich darf gar nicht daran denken was hier passieren kann und meine Reaktion wäre mit Sicherheit nicht
freundlich. Ich habe für vieles Verständnis und bin auch mit vielen hier lebenden Ausländern bekannt / befreundet oder habe geschäftliche Kontakte aber hier hört der Spaß eindeutig auf . Wer sich hier so als
Schutzsuchender präsentiert hat in meinen Augen sein Recht auf Asyl verwirkt und gehört sofort juristisch
belangt bzw. abgeschoben , sofort.
Jetzt muss man verlangen das die Polizei bundesweit alle Vorkommnisse seit Anfang der Asylkrise offenlegt,
nur so kann man ein Fazit ziehen und reagieren. Weiterhin mit dem erhobenen Zeigefinger rumlaufen bringt
uns nicht weiter .Wir haben uns sowieso schon in ganz Europa lächerlich gemacht , selbst wenn man mich
als "Rechten " einstufen sollte ist mir das egal. So kann es nicht weitergehen.
Diese erschreckenden Vorfälle der Sylvesternacht aus Bielefeld werde ich umgehend weiter publik machen.

Viele Grüße an die Redaktion von einem " aufgebrachten" Leser.

es wird Zeit, aufzuräumen

Was in Bielefeld noch schön geredet wird und nicht mal mehr eine Mitteilung der Polizei wert ist, ist in anderen Städten schon Alltag und wird uns überrollen.
Zu verdanken haben wir dies der Politik, die scheinbar mit aller Macht dafür sorgen will, daß hier alles aus dem Ruder läuft.
Man sollte sich nicht wundern, wenn sich eines Tages mal die Deutschen zusammenrotten um diesen Zuständen entgegenzuwirken.
Fatal wäre es, diese Leute dann direkt wieder in die rechte Ecke zu drängen - denn irgendwann sind sie bei den Rechten und was dabei rauskommt, steht in den Geschichtsbüchern.

Wir sind mittendrin

Nachdem fast ein Jahrzehnt lang die Probleme in Berlin (Familienclans kontrollieren rechtsfreien Raum)
von der Politik und Justiz teils verschwiegen und "schön" geredet wurden, hat Carmen Mioska Anfang des Jahres in den Tagesthemen das erste Mal in einem Nachrichtenmagazin diese Ohnmacht des Staates seitens der Politik und der Justiz nachgewiesen. Man ist dort ratlos diesem Phänomen zu begegnen, da es immer wieder mit Problemen von Migranten zu tun hat. Man will niemand diffamieren. Ähnlich geht es den Polizisten, die sich täglich gewisser Aggressionen aus diesen Kulturkreisen zu erwehen haben ( vgl. Veröffentlichung eine Einsatzpolizistin im Herbst 2015). Niemand an den verantwortlichen Stellen hat den Mut, etwas ganz normales, nämlich Rechtsdurchsetzung gegen Migranten durchzusetzen. Wer davon berichtet wird schnell in die "Rechte" Ecke gestellt. Wenn wir so weitermachen, werden Basisbürger dieses Staates in 20 Jahren hier nichts mehr zu sagen haben....

Welcome neue Facharbeiter

Jetzt sickert allmählich durch, was von unseren neuen Facharbeitern zu erwarten ist.

Die Kultur und die Sicherheit eines der besten und erfolgreichsten Länder der Welt wurden vorsätzlich und irreversibel verramscht.

Falls die anstehenden Wahlen ähnlich den vergangenen ausfallen, kann man nur sagen:

Ihr habt es so gewollt, beschwert euch später nicht wieder!

Man fragt sich, warum diese Vorfälle erst jetzt publik gemacht werden!?
Ich vermisse Meldungen über den Polizeieinsatz in der Silversternacht im Polizeipresseportal .
Wurde hier absichtlich nicht die Öffentlichkeit informiert? Soll das alles totgeschwiegen werden?
Wie steht eigentlich unsere Politik zu den ( immer wiederkehrenden) Vorfällen?
Wie äußert sich die Initiative "Bielefeld ist bunt" dazu?
Herr Oberbürgermeister, ich habe noch gar nicht Ihr Entsetzen vernommen...
Es wird Zeit, am Boulevard ( und auch anderswo) mal ordentlich aufzuräumen - bevor es dort irgendwann mal eskaliert.

5 Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3721243?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2516093%2F2198387%2F2513179%2F