Mi., 19.10.2016

Stadt legt neuen Lebenslagenbericht vor – fast jedes vierte Kind betroffen Kinderarmut nimmt in Bielefeld zu

Foto: dpa

Bielefeld (WB/MiS). In Bielefeld ist fast jedes vierte Kind von Armut betroffen. Das geht aus dem jüngsten »Lebenslagenbericht« hervor, den das städtische Sozialdezernat jetzt vorgelegt hat.

Danach lebten im vergangenen Jahr 22,7 Prozent der Kinder bis 14 Jahre von Hartz IV (Leistungsbezug nach dem Sozialgesetzbuch II), Dieser Wert gilt als Gradmesser für die Kinderarmut. Der Anteil der »armen« Kinder in Bielefeld liegt deutlich über dem Niveau in NRW (18,5 Prozent) und drastisch über dem durchschnittlichen Level in Deutschland (14,4 Prozent).

Die Kinderarmut in Bielefeld hat damit seit 2008 noch um 1,3 Prozentpunkte zugenommen. Das ist zwar weniger als im Landesschnitt, doch bundesweit ist die Kinderarmut um 0,1 Prozentpunkte zurückgegangen.

Erhebliche Auswirkungen auf die Statistik wird der Zuzug von 4100 Flüchtlingen allein in den vergangenen eineinhalb Jahren haben. In den Zahlen des aktuellen Lebenslagenberichtes schlägt sich das allerdings noch nicht im Detail nieder.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 19. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4378381?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2516093%2F2198387%2F2513179%2F