Do., 12.01.2017

Für die Grundschule Ubbedissen gibt es zu viele Anmeldungen aus Hillegossen 2795 i-Dötze und 142 Klassen

Im Schuljahr 2017/18 wird es 2795 Schulanfänger an städtischen Grundschulen geben.

Im Schuljahr 2017/18 wird es 2795 Schulanfänger an städtischen Grundschulen geben.

Bielefeld (WB/MiS). Von den 3004 Schulanfängern in Bielefeld sind zum kommenden Schuljahr 2795 Jungen und Mädchen an städtischen Grundschulen angemeldet worden. Das geht aus einer Informationsvorlage für den Schulausschuss des Rates, der am kommenden Dienstag tagt, hervor.

Insgesamt sollen an den 45 städtischen Grundschulen 142 Eingangsklassen gebildet werden. An 16 Schulen überschreiten die Anmeldezahlen die Aufnahmekapazitäten. An fünf Schulen, der Grundschule Am Waldschlösschen in Jöllenbeck, der Eichendorffschule, der Plaßschule, der Rußheideschule und der Grundschule Ummeln mussten sogar Kinder aus dem wohnortnahen Schuleinzugsbereich abgelehnt werden. 

Im Stadtbezirk Stieghorst besteht das Problem, dass die Eltern von 16 Kindern aus dem Einzugsbereich der Grundschule Hillegossen ihre Kinder an der Grundschule Ubbedissen angemeldet haben, dort aber abgelehnt wurden, weil die dreizügige Aufnahmekapazität der Grundschule Ubbedissen in diesem Jahr bereits mit Kindern aus dem eigenen Einzugsbereich voll ausgeschöpft ist. Nur diese haben zunächst auch einen Anspruch auf Aufnahme.

Die von der Ablehnung betroffenen Eltern haben deshalb bei der Stadt Bielefeld die Vierzügigkeit der Grundschule Ubbedissen zum Schuljahr 2017/18 beantragt. Der Schulleiter der Grundschule Ubbedissen wäre grundsätzlich bereit, einmalig eine vier Eingangsklasse zu bilden. Der Rektor der Grundschule Hillegossen möchte dagegen die Dreizügigkeit seiner Schule sichern und den Trend stoppen, dass insbesondere Eltern aus dem Lämershagen bei den Anmeldeverfahren an der Grundschule Hillegossen vorbei zur Grundschule Ubbedissen abwandern.

Die Bezirksvertretung Stieghorst wird sich in ihrer Sitzung am Donnerstag, 19. Januar, mit der Problematik beschäftigen. Die Entscheidung über die Klassenbildung im Stadtbezirk Stieghorst, die eigentlich schon am Dienstag im Schulausschuss fallen müsste, soll deshalb zunächst verschoben werden.

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