Fr., 13.01.2017

Rebekka Tegtmeier zeigt Kollektion bei Modewoche in Berlin Designerin bei der Fashion Week

Rebekka Tegtmeier in ihrem Atelier: Dank einer nähbegeisterten Mutter ist sie schon mit Stoffen aufgewachsen.

Rebekka Tegtmeier in ihrem Atelier: Dank einer nähbegeisterten Mutter ist sie schon mit Stoffen aufgewachsen. Foto: Bernhard Pierel

Von Sabine Schulze

Bielefeld (WB). Mit ganz viel Aufmerksamkeit kann die Bielefelderin Rebekka Tegtmeier am kommenden Montag rechnen. Dann nämlich präsentiert die 39-jährige Designerin bei der Fashion Week in Berlin ihre Entwürfe.

2014 gründete Rebekka Tegt­meier ihr Label »Manufaktur 512«. Spezialisiert ist sie auf Accessoires – für Sie und für Ihn. »Alle entstehen in Handarbeit, alle sind jedes Mal ein wenig anders«, sagt sie. Mal variiert das Futter, mal wird ein Deko-Knopf aufgenäht. Serien fertigt die 39-Jährige nicht, aber durchaus schon einmal aus einem besonders schönen Stoff mehrere Teile.

In Berlin zeigt sie ihre Kollektion im Rahmen der »Fashion Hall«, offizieller Bestandteil der Modewoche und speziell für junge Designer und renommierte Labels konzipiert. In der Convention Hall in Moabit werden 1000 Besucher die Entwürfe der Bielefelderin sehen, darunter der eine oder andere Prominente und gut 100 Medienvertreter. »Das ist schon etwas Besonderes, die Möglichkeiten und Aufmerksamkeit dort sind überragend«, sagt sie.

Die »Manufaktur 512« ist bereits zum vierten Mal in Berlin vertreten. »Das erste Mal ging alles Hals über Kopf. Wir waren bei einer Hochzeitsmesse in Minden, und dort fand ein Fotograf die Entwürfe so toll, dass er uns kurzfristig ermöglicht hat, in Berlin aufzutreten.« Das war nur sechs Wochen nach Unternehmensgründung.

Die Models von Rebekka Tegt­meier tragen auf dem Laufsteg schlichtes Schwarz: So kommen die Accessoires am besten zur Geltung. Das können breite Gürtel sein, Taschen, Tücher, Schals, die so groß sind, dass sie fast wie eine Bluse getragen werden können. »Hauptsache, wandlungsfähig«, sagt die Designerin, die mit ihrem »Zubehör« die Kleidung ihrer Kunden aufpeppen und variieren möchte. Auf Wunsch entwirft sie auch Partner-Outfits, zum Beispiel für Hochzeiten. Dann verdeutlichen ihre Accessoires – etwa Kummerbund und Tuch oder Stoff-Medaillon – deutlich oder auch dezent die Zusammengehörigkeit des Brautpaares oder auch der Familie.

Für dieses Jahr hat sich Rebekka Tegtmeier die Vergrößerung ihres Ateliers an der Stedefreunder Straße vorgenommen. »Ich möchte auch einen Showroom einrichten.« Der Name ihres Labels hat natürlich auch einen Hintergrund: Das Wort Manufaktur soll das Handgefertigte, Individuelle betonen. Die 512 steht für das Geburtsdatum der Designerin, war aber zudem in Zeiten, als es in Brake noch keine Straßennamen gab, die Nummer des alten Hauses, in dem sie residiert.

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