Do., 18.05.2017

Schwerlasttransporter bleibt beim Weitertransport in Bielefeld erneut liegen Polizei ermittelt nach A 33-Unfall

Beim Unfall auf der A 33 am Dienstag war der 62 Meter lange Windradflügel vom Schwerlasttransporter (links) gerissen worden. Beim späteren Weitertransport der zersägten Einzelteile blieb der Laster auf der Buschkampstraße mit einem Hydraulikschaden liegen.

Beim Unfall auf der A 33 am Dienstag war der 62 Meter lange Windradflügel vom Schwerlasttransporter (links) gerissen worden. Beim späteren Weitertransport der zersägten Einzelteile blieb der Laster auf der Buschkampstraße mit einem Hydraulikschaden liegen. Foto: Peter Bollig

Bielefeld (WB/peb). Bei der schwierigen  Bergung des verunglückten Schwertransporters und nach einer etwa 14 Stunden dauernden Sperrung der Autobahn 33 an der Anschlussstelle Senne kam es am Dienstag auch auf der Buschkampstraße zu erheblichen Verkehrsproblemen. Zwischen der Abfahrt und der Wilhelmsdorfer Straße blieb das Transportfahrzeug mit einem Teil des beim Unfall zerstörten Rotorblattes liegen.

Nachdem eine Spezialfirma den havarierten Windanlagen-Flügel auf der Autobahn zersägt hatte, wurde ein Teil des ursprünglich 62 Meter langen Flügels auf den Schwertransporter zurückgehoben, um ihn zur Baustelle des Windparks Hasselbach in Eckardtsheim zu bringen, wo er zwischengelagert werden sollte. Um 17.30 Uhr blieb der Transporter mit einem Schaden an der Bremshydraulik auf der Buschkampstraße liegen. Die Polizei sperrte die Fahrbahn Richtung Bielefeld ab, der Verkehr aus Fahrtrichtung Friedrichsdorf wurde über die A 33 zum Ostwestfalendamm umgeleitet.

Auf der A 33 konnte der Verkehr gegen 18 Uhr zumindest in Richtung Paderborn wieder rollen, die Fahrbahn Richtung Osnabrück wurde gegen 19.30 Uhr wieder freigegeben. Bis dahin konnte auch der Transporter auf der Buschkampstraße seine Fahrt fortsetzen. Nach Polizeiangaben hat sich die Verkehrslage im Bielefelder Süden gegen 20 Uhr wieder »deutlich entspannt«.

Unfallursache ist noch unklar

Unterdessen laufen die Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Verursacher des Unfalls, bei dem ein zweiter Lkw-Fahrer schwer verletzt wurde, weiter. »Die genaue Unfallursache ist noch unklar«, sagte Polizeisprecherin Kathryn Landwehrmeyer. Gegen den Fahrer des Lkw, der zunächst auf ein Sicherungsfahrzeug und dann auf den Schwertransporter aufgefahren war, werde unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Ein Fernsehbeitrag, in dem der Lkw-Fahrer am Unfallort eigenes Fehlverhalten einräumt, sei gesichert worden.

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