So., 28.05.2017

Schmusezeit für Katzenliebhaber am Bielefelder Oberntorwall Erstes Katzencafé in OWL ist eröffnet

Das Katzencafé wurde am Donnerstag eröffnet.

Das Katzencafé wurde am Donnerstag eröffnet. Foto: Schulze

Bielefeld (WB/sas). Es ist nicht so, dass Billie Brunzlik daheim keine Katzen hätte. »Aber ich liebe Katzen einfach«, sagt sie. Und deshalb hat sie am Himmelfahrtstag zu den ersten Gästen im »Miezhaus« gehört.

So hat Christian Schwarte sein Katzencafé am Oberntorwall 10 genannt. Fünf Katzen – Professor, Felix, Waiki, Kalina und Lea – sind dort zuhause. Und wenn Kaffeebesuch kommt –zahlende Gäste –, lassen sie sich gerne mit Streicheleinheiten verwöhnen. Falls ihnen danach ist. Wenn nicht, können sie sich in einen angeschlossenen Katzenraum zurückziehen oder sich etwa zum Schlafen in einem Regal zusammenrollen.

Gleich am Eröffnungstag war der Ansturm groß, zur Freude von Christian Schwarte. »Schon in den Tagen zuvor haben viele Passanten interessiert in die Fenster geschaut«, erzählt er. Kein Wunder, denn dort lässt sich gerne einmal die eine oder andere Katze nieder. Das Quintett kommt aus Hannover vom dortigen Verein Fellnasen. »Es sind Geschwister, die ein Jahr alt sind und deren Eltern Straßenkatzen waren. Hier haben sie es richtig gut«, sagt Schwarte.

Wer das Miezhaus betritt, wird von Mitarbeitern Natascha Fischer, Tierarzthelferin, die lange als Tierpflegerin gearbeitet hat, abgefangen: Sie gibt erste Verhaltensregeln. Dazu gehört, die Ruhephasen der Katzen zu respektieren. »Fotos dürfen gemacht werden, aber bitte ohne Blitz.«

Am Eröffnungstag beweist vor allem Professor Durchhaltevermögen: Er hat die ersten vier Stunden getobt, um danach Hof zu halten: Er lässt sich beschmusen – was Billie Brunzlik und Christine Engel, ebenfalls selbst Katzenmutter, ausnutzen. Schließlich ist Engels »Hexe« nicht immer in Stimmung. »Das ist ja das Faszinierende an Katzen: Sie haben ihren eigenen Kopf, man muss sich das verdienen«, sagt Billie Brunzlik.

Kommentare

Eine super Idee ist das (könnte von mir sein)! Ich bin mir sicher, der Laden wird sich irgenwann rentieren, weil es in gewissem Mass einem kleinen Zoo entspricht, und Mensch und Tier zusammenbringt (tut beiden gut).

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